Archiv für die Kategorie 'Volvo Original 2022'

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Zweite Saisonh├Ąlfte

Nach der Sachsen-Rallye gab es bereits drei weitere Wertungsl├Ąufe zum Volvo Original Cup 2022.
Doch zun├Ąchst galt es die Gesamtsieger der Jahre 2020 und 2021 zu ehren! Leider hatte uns, wie so vielen, das bekannte Virus daran gehindert in diesen Jahren eine w├╝rdige Siegerehrung am Jahresende durchzuf├╝hren.
So wurde kurzerhand der Vorabend des Laufes im Mecklenburgischem Teterow genutzt um die Pokale zu ├╝berreichen. Bei Bratwurst und Bier fanden wir hier im Zelt der RSG Neuruppin einen passenden Rahmen. Schade, dass nicht alle anwesend waren. Aber die Doppelmeister, J├╝rgen Krause und Philipp Nenninger, lie├čen es nat├╝rlich nicht nehmen dabei zu sein! So nutzte man die Anwesenheit gleich mal zu einem Start mit Goldi am ber├╝hmten Bergring und verk├╝rzte so die geplante Auszeit gleich mal deutlich ­čśë

Am Wettkampftag selbst zeigt einmal mehr Jochen Walther wer hier der Herr am Ring ist und lies sich nur eine einzelne Bestzeit entgehen (Danke an der Stelle, Jochen, f├╝r die Tipps!). Dahinter, mit Respektabstand, Hagen Fritsch und Jessi Arnold vor den Neuruppinern S├Âren Nicolaus und Kati Schr├Âder. Team Goldi hatten auch ihren Spa├č und kamen in bew├Ąhrt sicherer Manier ins Ziel!

Leider musste die geplante Wedemark Rallye aus organisatorischen Gr├╝nden abgesagt werden.
So ging es in eine lange Sommerpause, bevor Anfang September die Boliden erneut gez├╝ndet wurden. Diesmal im sch├Ânen Bad Schmiedeberg, immer eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Wieder mit dabei die Tabellenf├╝hrer Silvio Mollitor mit Steffen Sitz. Sie hatten Teterow ausgelassen. Allerdings wurden sie durch einen unerkl├Ąrlichen Leistungsverlust eingebremst, sodass der Vorsprung von Hagen Fritsch und Jessi Arnold im Ziel doch recht deutlich ausfiel. Auf Platz 3 kamen S├Âren Nicolaus und Kati Schr├Âder, die im Gruppe G Auto auf den schnellen Strecken keine Chance hatten.
Daf├╝r revanchierten sie sich drei Wochen sp├Ąter bei der Ostsee Rallye, wo sie ihren ersten Volvo Cup Sieg feiern durften.
Mit der Lausitz und der Havelland stehen noch zwei sp├Ąte Veranstaltungen an. Auch wenn wir uns etwas mehr Beteiligung am Cup w├╝nschen w├╝rden, so ist doch jedes Mal Spa├č f├╝r Fahrer und Zuschauer garantiert.

Die AVD Sachsen-Rallye am 20.-21.05.2022 kommt als Lauf zum VOC Deutschland und als Lauf zum VEC (Volvo Euro Cup) daher. Zum VEC ist es endlich soweit, dass Schwedische Volvos gemeinsam mit Deutschen Volvos am Start stehen. Genau genommen sind alle Europ├Ąischen Volvo Original willkommen. Im Vorjahr hatte Ted Malm den VEC (sozusagen als Nachfolgemodell des NWEC (= Nordic West Euro Cup)) bereits 2021 ins Leben gerufen. Der VEC war tats├Ąchlich bereits 2021 zur Sachsen Rallye erfolgreich vertreten.

Acht Volvos sind am Start. Darunter Ted Malm mit einem sehr schicken 244 und altbekannte Gr├Â├čen wie Henrik Levin mit einem zart gr├╝nen 944, nebst jungen schwedischen Talenten, die allesamt hervorragend vorbereitete 944 mitgebracht haben. Von der heimischen Riege finden Silvio Mollitor mit Dirk Stopowski, dem 244 und einem sehr gut sortiertem Servicepersonal den Weg nach Zwickau. So auch Hagen Fritsch, der ausnahmsweise Philipp Nenninger als Co zum immer noch jungfreulich daherkommenden 744 gewinnen konnte. Anja C. Frese hat, den Umst├Ąnden entsprechend (die Hintergr├╝nde darzulegen, w├Ąre eine l├Ąngere Geschichte… ) diverse Tricks anwenden m├╝ssen, um ein Auto und einen Co parat zu haben. Ergebnis ist hier Anja: f├Ąhrt Goldi (ganz wirklich und insbesondere ohne irgendetwas kaputt machen zu wollen; so der Plan) und J├╝rgen Krause springt als Co ein. J├╝rgen und Philipp agieren somit teils mit Einsatz von Goldi und mit dem Einsatz jeweils als Co hart an der Verfehlung des f├╝r 2022 gesteckten Ziels. Der Plan ist Auszeit zum Sortieren, Optimieren und Reparieren. 2023 will das Team Goldi – Happy Landscape wieder neu und voll durchstarten.

Nun denn – wir werden sehen, was hier geschieht. Solch “gro├če” Rallye sollte geb├╝hrlich vorbereitet werden. Eine gute Vorbereitung f├╝r diverse Eventualit├Ąten reicht meist gerade so aus, um dem Unverhergesehenen trotzen k├Ânnen. Nun, das ist auch Anja klar, aber irgendwie beginnt die Runde zur Besichtigung der Strecken mit zu viel Entspannung, was sich r├Ąchen wird. Die Teams Mollitor/Stopowski und Fritsch/Nenninger gehen zielf├╝hrender zu Werke. Ganz zu Schweigen von den Schwedischen Teams, die akkurat Ihr Programm abspulen. Sehr sch├Ân die Situation Service mitten in der Innenstadt Zwickau. Die Menschen in Zwickau sind neugierig und ohne Ber├╝hrungs├Ąngste. So kann man den “dreckigen” Motorsport Rallye in Szene setzen und ungeachtet der m├Âglichen Klimasch├Ąden einfach mal Laufen lassen. Die Pr├╝fungen f├╝hren mitten durch Zwickau, durchs Zwickauer Land und durch das Vogtland rundum Plauen. Dort mit einem extra Service-Platz. Insgesamt recht weit gestreut, daf├╝r sind alle Wertungspr├╝fungen selektiv und fordernd.

Ab 17:00 Uhr am Freitag geht es los. Die Schweden Lagerstam und Levin legen konzentriert los und legen erst einmal abwechselnd WP-Bestzeiten hin. Hagen Fritsch kann weitgehend mithalten, gefolgt von Silvio Mollitor. Roger Karlsson bastelt hier und da 5 bis 10 Minuten drauf. Warum? Dazu liegen keine Berichte vor. M├Âglich ist eine Runde zuviel oder zuwenig im Gl├╝ckauf-Rundkurs mitten durch Zwickau oder einen Reifenschaden irgendwo? Ted Malm h├Ątte zwischen Silvio und Hagen gelegen, wenn dort nicht Probleme mit dem Vortrieb gewesen w├Ąren. Anja und J├╝rgen hingegen ziehen das Geschehen vom “worst case” auf, was sich darstellt in WP1 komplett raus aus’m Aufschrieb und im Rundkurs Gl├╝ckauf 1 eine Runde zuwenig.

Am Samstag ab 7:30 Uhr neues Gl├╝ck. Es setzt sich vorgenanntes Bild vom Freitag mehr oder weniger fort. Levin und Lagerstam kabbeln sich im Wechsel um die WP-Bestzeiten. Hagen und Philipp mit Liv-Grete kommen soweit gut und agil durch. Irgendwann gibt es Spannungsschwankungen bzgl. der Bordelektrik und dauernd lautstarke St├Ârungen ausgehend vom Rallye-Safe-System. Nervig. Silvio und Dirk haben spannendere Vorkommnisse. Das ganze beginnt mit ├ľl hier und da, wo es nicht hingeh├Ârt beim Besichtigen der Pr├╝fungen. Im Laufe des Samstags, ausgel├Âst von einem unsteten Riemen Spannungsschwankungen, der seinen Job nicht dort machen wollte, wie es vorgesehen ist. Sehr Ungeh├Ârig. Das f├╝hrte den Samstag ├╝ber zu Verz├Âgerungen, bis in Plauen in Goldis Kofferraum der ad├Ąquate Ersatz zu finden war. Service ran und Schnippschnapp ist der Riemenspuk vorbei. Derweil ├Âffnete Dirk zur Motivation ein modernes Erfrischungs-Getr├Ąnk, daherkommend in einer Dose. Hui – ├╝berall der pr├Ągnante Duft von Gummib├Ąrchen. Fortan kam fahrt in die Geschichte. Guckt man sich die WP-Zeiten an, ohne Details zu wissen f├Ąllt auf, dass Ted Malm derweil seinen “Pace” gefunden hat. Anja und J├╝rgen mit Goldi hantieren nach wie vor mit diversen Problemchen rum. Nennenswert der Platten in WP 10. Interessant w├Ąre mal – ist es das grob verbogene Felgenhorn oder Eingangs der aufgeschlitzte Reifen, der in dem Fall links-Kurven nicht mehr, auch nur ansatzweise elegant fahrbar gestaltet? Also im Rundkurs nochmal ne Runde zu wenig, um das Dilemma in den Griff zu bekommen. Sehr schade um die sch├Ânen WP-Kilometer. Hagen und Philipp hingegen drehen in WP 10 ne Runde extra, um die Szenerie genie├čen zu k├Ânnen.

Im Ergebnis siegen Henrik und Ida Levin vor Tim Lagerstam und Peter Svensson, gefolgt von Patrik Jonsson und Pierre Karlsson. Hagen Fritsch und Philpp Nenninger schnappen sich mit Liv-Grete den dankbaren 4. Platz vor Silvio Mollitor und Dirk Stopowski mit dem 244. Dirk hat den Abend, die WP 13 mit Sicherheit noch gewonnen, da er die Innenstadt Zwickau mit “Party machen” aufmischen wollte. Anja C. Frese und J├╝rgen Krause haben mit Goldi derweil diverse Krisen (wie Wegfindungsst├Ârungen, Wohlf├╝hlst├Ârungen, etc.) gemeistert. Sie sind tats├Ąchlich mit dem g├╝ldenen 244 umf├Ąnglich unbesch├Ądigt im Ziel und das erstaunlicherweise vor Ted Malm mit Anders ├ľstberg im 244. Die Siegerehrung mitten vorm Rathaus – sehr sch├Âne Szenerie.

Danke an den Veranstalter und Danke an die Menschen in Zwickau sowie an die Stadt. Nicht ├╝blich, dass der Rallye-Sport (wie wir finden geb├╝hrlich) gefeiert wird. Alle nehmen gute Erinnerungen mit und auch Lehrreiche.

Bis gleich, Euer Kalle
Fotos: … folgen …

Kalle

Newsticker

Die angedachte VOC Siegerehrung am 05.03.22 wird verschoben. Wir nehmen das sportlich. Neuer Termin ist Freitag den 15.07.22, der Abend vor der Bergring Teterow.
Zum Fahrspa├č Kartbahn Templiner Ring sind dennoch alle, die Interesse haben herzlich Willkommen. Siehe bitte
Ruppiner Rennsportgemeinschaft e.V. im ADAC, Stichwort Track Day.

17.01.2022
Der VOC-Kalender f├╝r 2022 steht fest. Einsehbar ist er unter der Rubrik “Volvo Cup”.
Besonderes Highlight wird das Treffen und Messen mit den schwedischen Volvo-Originalen zur Sachsen Rallye im Rahmen des VEC (Volvo Euro Cup) sein.

Geplant ist, dass am 05.03.2022 die VOC Siegerehrung an der Kartbahn Templiner Ring statt findet. Details folgen kurzfristig per Messenger-Dienste und die Einladungen per E-Mail.