Kalle

Alles anders

Auftakt VOC 2017 – die 54. ADMV-Rallye Lutherstadt Wittenberg

Der Saisonauftakt zum Volvo Original Cup Deutschland fand, wie ├╝blich in der Lutterstadt Wittenberg und dieses Jahr am 25.03.2017 statt. 2017 scheint alles anders. Die Wittenberger bereiten sich auf den 500sten Jahrestag der Reformation vor und nicht ganz selbstverst├Ąndlich konnte denn doch die Rallye Wittenberg in der 54. Auflage statt finden – Dank an die Sponsoren und all die unerm├╝dlichen Kr├Ąfte – sei es Dank an die vielen Helfer und Dank an die Organisatoren der Rallye! Alles anders hei├čt auch, dass das Wetter im zarten Fr├╝hlingsmantel daher kommt. Wir erinnern uns, dass um diese Jahreszeit ausgiebige Schlammschlachten im wittenbergschen Wald und Flur oder fr├Âhliche Schnee- und Eispartys an diesem Ort statt finden.


Auch beim VOC ist alles anders: drei neue Teams stehen am Start: Daniel Ostmann und Claudia Jung sowie Patrick Rodewald und Helmut Wigger bringen jeweils einen 940 an den Start. Kurz entschlossen hat sich Jeffrey Wiesner mit Tassilo Wei├č entschieden einen auf die Schnelle lecker neu gebauten 940 VOC an den Start zu stellen. Angereist sind zudem Werner L├Âseke mit Paul Tenberge mit einem neu aufgebauten 940, Hagen Fritsch und Martin Luthardt erscheinen mit neuer Bandscheibe und den ├╝blichen Pflegearbeiten am 240 und so auch Philipp Nenninger und J├╝rgen Krause im revidierten 240 in Gold. Ebenso dabei in dezent 940-Gold, total entspannt und erholt aus der Winterwellnes kommend: Linus Noll mit Daniel Rosenm├╝ller.


Ob nun als G-Gruppe- oder als F-Gruppe-Auto, das macht im VOC keinen Unterschied, denn was z├Ąhlt ist es ein Volvo Original oder nicht. So wollen die zwei weiteren Volvo, Team Schultes mit dem blauen 740 und Basti Pfeiffer mit dem im neuen Kleid daher kommenden 240 aus der Wertung heraus fallen. So geht es easy los mit dem bemerkenswert pinknen 240 vom Pfeiffer als Vorauswagen. Sieht gut aus, was die da so machen! Das berichten meine Spione, die ich vor Ort postierte. Dann erscheinen die Junioren Ostmann und Rodewald. Ja, das sieht vielversprechend aus! Ruhig bleiben und lernen! Nenninger und Krause tasten sich erfolgreich durch w├Ąhrend L├Âseke, Fritsch und Wiener gleich ernsthaft an die Sache ran gehen.


Bereits in WP 1 legt Wiesner schn├Ârkellos vor und schnappt sich 10 Sekunden vor Fritsch die Zieleinfahrt und der ist knapp vor L├Âseke. Werner und Paul leiden ein wenig – das ist nicht anders – unter einem fehlenden dritten Gang. Bei den wittenbergschen Strecken durch Wald und Flur, ist dies gar kontra-produktiv. Sp├Ąter ist es auch der F├╝nfte, der nicht mehr mitspielen will. WP 2 sieht ├Ąhnlich aus: Wiesner/Wei├č vor Fritsch/Luthardt. Anders ist, dass die Rallye als Rallye 35, statt wie die Jahre zuvor als Rallye 70 angelegt ist. So finden wir uns zu WP 3 auf der Strecke ersten WP wieder. An sich kann ich da nicht gro├č Prosa von reimen, denn es bleibt so: Weisner zieht sauber durch und Hagen und Martin machen eine gute Figur vorm restlichen Feld. Die Junioren im Lernmodus und so auch Philipp, der nach der Rallye total entspannt und happy ist.


In WP 4 stehen meine Spione an dem Sprung, also sozusagen an einer Sprungkuppe. Interessant zu studieren wie ein 9er und ein 2er das so meistern. Dennoch bleibt es dabei: Wiesner/Wei├č vor Fritsch/Luthardt, vor L├Âseke/Tenberge. Summa summarum ist vieles anders und alle gehen mit ihrem P├Ąckchen an neuen Eindr├╝cken und Erfahrungen in die famili├Ąre Siegerehrung hinein, um anschlie├čend einen entspannten Abend zu genie├čen mit all dem Schnack und Hin- und her der Eindr├╝cke vom Tag. Jeffrey meinte schmunzelnd, als wir ihn nach einem kleinen Kommentar zum Auftritt hier fragten: „Kam, sah und siegte.“

Mit Sicherheit steht uns eine super spannende Saison im VOC bevor und wir erwarten zur Roland-Rallye in Nordhausen, am 22.04.2017 weitere VOC-Teams. Sei es alt-bekannte Teams, die endlich ihren ├╝berzogen langen Winterschlaf beenden sollten oder gar neue Teams.

Bis gleich, Euer Kalle

Bilder: Cornell Hache und www.rallyebild.de

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