… das mit der „Vernunft“ ist in Gedenken an Friedrich Schiller als Topic eingeflochten – denkt nach oder lasst es sein.

Och, Kalle, was n das fĂĽr n Mist jetzt? … ganz sachlich dem Anlass folgend: Glaubt mir! Wat? Glauben soll ich? „Hab‘ gehört, dass…“ Ihr versteht das nicht? Dann folgt den ,neuen‘ Medien. Oder, wollt Ihr Fakten? Hehe, hier nur das Resumee in wirrer Prosa.

Es begab sich zu der Zeit als der MSC Wittenberg im Jahre 2019 zur Rallye einlud und die Schotter-Cup-Fahrer sowie die Volvo-Cup-Fahrer der Einladung zur Teilnahme folgten.

Die Fakten: Wetteransagen leicht hysterisch, wie heutzutage ĂĽblich: Sturm, Starkregen! (?) Es reisen zum ersten Lauf des VOC 2019 sechs VOC-Teams an. Silvio Mollitor als Vorrauswagen im 244 von Jörg Litfin. Die 0 macht ne gute Show und lässt alles Ganz und bringt das Ding freudig-souverän, G wie „ganz vorsichtig“ und zĂĽgig ins Ziel.

Das neue Damenteam Gianna Gernot mit Kathrin Schröder ist im himmelblauen 944 als G-Auto am Start. Neu dabei Tassilo Weiß im lecker neu aufgebauten 944, irgendwie zum verwechseln ähnlich mit dem bösen Volvo von Jeffrey, der nicht im VOC startet, aber da ist. Dann, ganz entspannt am Start Philipp Nenninger und Jürgen Krause mit Goldi. Der 244 kommt frisch aus der Winterwellness und hat etwas Schminke aufgelegt. Patrick Rodewald mit Jacqueline Kaiser sind im 944 auf G getrimmt vor Ort. Wir sind total gespannt auf das, was kommen wird.

Kalle, also ich, guck mir das life an und stehe in WP 1 an einer Links 2. Bin etwas enttäuscht. Der Acker, wo ich stehe ist vermutlich erst vor drei Tagen frisch gejaucht worden. Vermittelt einen Hauch von Landluft in Waldnähe. Da viel frische Luft (=schön) bewegt wird, durch diverse kleine Windböhen, die anliegen, verfliegt der Duft jeweils schnell. Kein Regen.
Jeffrey hat Motorprobleme und so gelingt die Links 2, die ich grade angucke nicht so schön. Hmpf. Er hält, da Motor zickt etwas weiter hinten im Acker, deutlich ab von der Strecke, also im sicheren Bereich an. Später gibt er angenervt auf. Schade! Aber wenn das Zuchtviech jetzt nicht laufen mag, dann ist halt erst einmal Feierabend. Besser läuft es bei Litfin/Standtke, die ihren ersten Ausflug mit dem leckeren Ex-Beck-Auto machen. Hört sich gut an – G wie guter Sound. Vorsichtig tasten Jörg und Petra sich an das 9er-Fealing heran. Die 9er-ultra-Sänfte kann was, da bin ich mir sicher. Ihr ESP, ASR und Infotainment Freaks, könnt mir folgen? Mir egal, lest weiter, wenn Ihr Euch traut!

Nenninger/Krause stecken gleich in WP 1 fest, kommen aber wieder in Gang, dank der Wittenberger Zuschauer (!) und lassen locker 45 Sekunden oder eher mehr liegen. Die aus der Historie bekannten, wilden Geschichten zur Rallye Wittenberg mit Schnee, Eis und mächtig viel Blechschaden kommen scheinbar dieses Jahr, wegen des Klimawandels (ist das so?) ganz weich gespĂĽlt daher. Windig ja, Schauer bleiben bis zum Ziel weitgehend aus. Doch recht glitschig ist besonders der schwarze Sand. Andere deuten den Sand als Erde, wo die Natur was mit anfangen kann (=Evolution) – Ja, die Evo. Die sind auch da. Kommen angefolgen, bremsen recht spät, fahren mit bemerkenswerter Technik rum um die Links 2 und geben dann Feuer. Das sollte man im Gesamtwerk betrachten, beispielsweise im aktuellen Video von McRallye.
Auch Rodwewald ĂĽberzeugt mich in dieser Kurve nicht. Es kann, so damals Rainer Keck’s Worte nicht jede Aktion (=Kurve) wie aus dem Lehrbuch gelingen. Das ist Rallye, da sich die Strecke, wie von Geisterhand minĂĽtlich wandelt und immer neue Herausfoderungen, ein schnelles Erkennen und die richtigen Re-/Aktionen abverlangen.

Im Regrouping kursiert die Story, dass sich zwei Volvos auf WP 2 sehr unglücklich trafen. Blechschaden. So etwas gab es hierzulande in der VOC-Historie seit den jungen 2000er Jahren noch nicht, so meine Recherche. Ein Volvo im Stehen nach Dreher, der andere etwas später im Anflug. Sehr, sehr ärgerlich. Eine Bewertung oder Beschreibung findet hier nicht statt, denn ich war nicht vor Ort. Es gibt klare Regeln im Rallyesport und eine große Vielfalt an Situationen auf der Strecke.

Die Organisation der Rallye ist gut und alles läuft wie am SchnĂĽrchen. Strecken gut. Der neue Tassilo mit 944 und Co lernen schnell, wie man ein VOC-Auto bewegen kann. Bin jetzt, nach erfrischendem FuĂźmarsch an WP 4 bei dem „Sprung“. Die alten Hasen fummeln sich durch und haben, so Goldi und Silvio viel SpaĂź. Irgendwann platzen, bei passender Gelegendheit Teile der Goldi-Schminke ab. Nun, eine Rallye Wittenberg, auch wenn sie dieses Jahr eher flauschig daher kommt, es ist dennoch kein Kaffeekränzchen-Ausflug, wo sich alle vordergrĂĽndig lieb haben und ĂĽber Törtchenreste am Ă„rmel spaĂźen.

Bis gleich, Eurer Kalle!
P.S.: heute der etwas böse Kalle, immer gerne mal .-) (<- zwinkernder Smily)

Fotos: ACF, professionelle Fotos weitläufig im Netz verteilt und hier welche von Cornell Hache.

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