Kalle

Fröhliche…

Liebe Volvo-Treter, Liebe Freunde, Liebe Fans,

Ihr bekommt auch noch einen Bericht der Siegerehrung. Wir planen nun die
neue Saison und werden Euch in Kürze den Terminplan für 2012 bekannt geben.

Natürlich sind alle Teams hoch aktuell beschäftigt mit der Winterwellness für Auto,
Fahrer und Schrauber…

Wir wünschen Euch mit Euren Familien und Freunden fröhliche Weihnachten und
einen herzhaften Rutsch ins neue Jahr!

Bis gleich, Kalle und Team

Am letzten Wochenende im November wollen wir die Sieger ehren und gemeinsam die erfolgreiche VOC Saison 2011 feiern.

Eingeladen sind alle Fahrer und Beifahrer, die 2011 im Volvo Original Cup Deutschland gestartet sind.

Ort & Zeitplan

Groß Dölln, Driving Center
17268 Templin OT Groß Dölln

Anfahrt

26.11.11, ab 18.00 Uhr – Anreise
27.11.11, 9.00 Uhr – Anreise
27.11.11, ab 10.00 Uhr – Testen, Training
27.11.11, 18.00 Uhr – Siegerehrung, anschließend Programm mit Feier & Open End
28.11.11, ab 8.00 Uhr – Frühstück & Abreise

Bitte Getränke mitbringen! Auch mitbringen: Auto, Helm. Mehr noch: Schlafsack, Isomatte (beheizte Schulungsräume), Nassräume vorhanden. Für Verpflegung ist gesorgt.

Mehr Details zum Programm findet Ihr im Forum.

Kalle

Newsticker

15.10.2011 – News, Reglement
Bedingt durch diverse Veranstaltungen 2011, die nicht wie geplant stattfanden bleibt es dennoch
im Reglement bei:
zwei Streichresultaten gesamt, unabhaengig von der Wertigkeit der Rallye.

06.10.2011 – News:
Da die Sachsenring leider kurzfristig abgesagt werden musste, ist die Havelland Rallye am 29.10.2011 der Ersatzlauf im VOC Deutschland.

Alter Elch

Wenig Sommer viel Heidesand

Hier kommt ein Bericht!

Wir haben August 2011 und erst die zweite VOC-Schotterrallye in diesem Jahr!

Zunächst aber ein Rückblick: Erste VOC Veranstaltung 2011 war Sulingen Anfang Mai. Wie immer eine gelungene Veranstaltung mit spannenden Prüfungen, die insbesondere im berüchtigten IVG-Gelände mit 20km am Stück alles der Fahrer forderte. Zum Finale im Stadtrundkurs am Abend zauberten die Volvos kreuz und quer rum, wobei insbesondere unser Cup-Chef Jochen Walther alles gab, um die Zuschauer erfolgreich zu entzücken. Etwas später lief die Rallye Emmersdorf, wo nicht zuletzt durch den großen Regen einige Ausfälle hervorgerufen wurden.

Nun aber ab in den Sommermonat Juli 2011 (ähm… ?). Das Gute war der Regen im Vorfeld. Dieser machte den Heidesand geschmeidig, so dass der Untergrund im Wesentlichen an Ort und Stelle blieb und den Volvos reichlich Gelegenheit zum Driften gab.

Neun Teams gehen an den Start. Die Junioren Philipp Knof / Philipp Musholt, Andreas Leue / Bianca Lustig und Team Ralf Schmidt / Haimo Lingl. Angereist waren Hagen Fritsch / Martin Luthardt mit 50 frischen Thüringer Würstchen im Gepäck. Sie hatten ihren 244 nach Emmerdorf aus dem Wald gepellt und ihn etwas gerichtet. Außerdem traten nach langerer Pause Matthias Volk und Andreas Reimann an – und überraschend standen Silvio Mollitor mit Wolfgang Frantz am Start. Eigentlich wollte Jana Buchhorn mit dem weißen 244 starten. Leider hatte sie am Abend zuvor das falsche Gericht beim örtlichen Italiener erwischt und musste Samstag früh passen. Silvio hatte etwas Mühe den Volvo Sitz-technisch für sich passend zu machen. Auch am Start Werner Löseke. Noch am Freitag Nachmittag kam ihm sein Co abhanden. Glücklicherweise konnte er sich den neuen Co vom Holger Knöbel borgen. Anja Frese freute sich über schlappe 19.5km Anreise und trat mit Co-Junior Martin Ritschel an. Der war mächtig gespannt auf seinen ersten Rallye-Ausflug. Schließlich fanden sich noch Jürgen Noll und Benjamin Kerker ein.

Team Leue / Lustig wie üblich bestens Vorbereitet – das geht so: Nur ein paar Stunden vor der Rallye kommt Andreas von einer Dienstreise aus Korea zurück. An Schlaf war nicht zu denken. Erst musste der Volvo verladen sowie Helm und Overall eingepackt werden. Gerade mal zwei Stunden blieben bis zur Abfahrt ins 300 km entfernte Wedemark und das nach dem Überseeflug und fast 24 Stunden ohne ein Auge zu schließen. Zum Glück kommt Freund und Konkurrent Mathias Lewandowski mit. Er übernimmt gleich das Steuer des Zugwagens. An einen eigenen Start ist leider nicht zu denken – Mathias muss erst seine Bandscheiben wieder in Form bringen, so lange bleibt der Volvo brav in der Garage.

Während also die meisten am Freitag anreisen und den Abend für einen netten Schnack nutzen, erreicht Team Leue am Samstag kurz vor 8.00 Uhr das Rallyezentrum in der Jugendhalle der Wedemark. Schnell abladen, Papierabnahme und den 9er bei den technischen Kommissaren vorstellen. Co Bianca ist kurz vorher aus Bielefeld angekommen, also ab auf die Besichtigungsrunde und Aufschrieb erstellen. Dabei wandern die Augen immer wieder zum dunklen Himmel: Wird es gleich wieder regnen? In diesem Sommer zählen Gummistiefel und wasserfeste Klamotten zwischen Garmisch Patenkirchen und Flensburg zum absoluten Muss! Aber Petrus hat ein Einsehen, trotz schwarzer Wolken bleiben die Schleusen zu. Gut für uns Piloten und noch besser für Fans und Fotografen.

Schon wenige Meter nach dem Start in die erste WP patzen Leue / Lustig: Statt mit sattem Heckschwenk rechts in die enge Abfahrt zur Sandgrube einzubiegen, schiebt der orangefarbene Schweden-9er stur geradeaus und stoppt erst kurz vor einem Erdwall mit Betonring-Deko. Mist, nur die fünftbeste Zeit von den neun gestarteten Volvos. Doch zu müde oder nur zu lange seit der letzten Rallye nicht gefahren? Leue reiß dich zusammen! Co Bianca hat dafür ihren Frust über den merkwürdigen Veranstalteraufschrieb bei der Dackefejden in Schweden längst verdaut und liest die Noten in gewohnt perfekter Form. Philipp Knof / Philipp Musholt hingegen sind ausgeruht und gut sortiert und beginnen souverän mit Bestzeit Nummer eins. Knof strahlt ein wenig und meint beiläufig: Das ist mein Terrain, da fühlt ich mich wohl. Team Schmidt ist knappe 10 Sekunden dahinter flott unterwegs, gefolgt von Team Löseke und Team Noll. Team Volk und Mollitor lassen es langsamer angehen, so auch Team Frese / Ritschel. Es zeigt sich schnell, dass Martin das richtige Timing fürs Vorlesen findet.

WP 2 ist überwiegend ein Asphalt-Beton-Mix. Volle Pulle, dann 90 Grad rechts ab, manchmal auch links. Die Suche nach dem richtigen Bremspunkt gelingt nur mühsam. Irgendwie, so Leue fühlt sich das Pedal weich an und übler Qualm aus den vorderen Radhäusern zeugt im Ziel der WP von einigem Stress für die fast noch jungfräulichen Bremsbelage. Hier lassen Knof / Musholt nicht viel Zeit liegen, also Bestzeit zwei vor Team Schmidt. Fritsch / Luthardt dicht dran vor Löseke. Der klagt über den fehlenden dritten Gang, der sich vermutlich im Heidesand versteckt hat. Volk / Reimann und Frese / Ritschel kommen praktisch zeitgleich ins Ziel. Team Noll und Team Mollitor haben viel Spaß mit Quer und anderem Gedöns, was allerdings ein paar Sekunden kostet.

WP 3 führt durch die gleiche Sandgrube wie WP 1. So langsam wachsen Kutscher Leue, Co und Auto wieder zu einem eingespielten Trio zusammen. Eine 17. Zeit im Gesamt, nur vier Sekunden hinter Philipp Knof unserem derzeit scheinbar Uneinholbaren! (Bestzeit Nummer drei.) Innerhalb der Volvo-Truppe verbessern Leue / Lustig sich an Ralf Schmidt vorbei auf Rang 2. Den wollen sie halten. Schmidt verbastelt sich an dem Metallpfosten, was dezente Spuren an der hinteren Tür kreiert – die Stelle, wo bereits Kotflügel und anderes von zarter gebauten Teilnehmern abgestreift wurde. Löseke hingegen findet sich gut zurecht, so auch Team Fritsch. Anja nutzt die WP, um nebst einigen Verbremsern ihrem Co zu zeigen wie es ist, wenn er völlig richtig liest: 100 R2 und biegt links ab. Die Lady der Feuerwehr zwar in sicherer Entfernung, dennoch überrascht springt auf und nimmt ihren Gartenstuhl mit auf die Flucht.

WP 4 ist eine Wiederholung von WP 2. Leue korrigiert den Luftdruck und nach drei Prüfungen eingebremsten Belägen sollte das doch klappen. Denkste: sie räumen in einer Schikane einen der megagroßen Strohballen ab – die Schotterreifen fanden einfach keinen Halt und ließen den Volvo stur geradeaus rutschen. Zu allem Pech kamen Leue / Lustig dabei auf den weichen Grasstreifen neben der Piste und fahren sich darin fast fest. Dabei haben sie zuvor die meisten Kurven so gut gekriegt, dass Bianca ob der kräftigen Heckschwenks erschrockenen Zuschauer vor Lachen fast das Vorlesen vergaß. Doch nun lachte erstmal wieder Schmidtchen – er war wieder am Team Leue vorbei. Team Mollitor kommt ordentlich in Schwung und sie haben schlichtweg riesig Spaß mit viel Quer. Auch Team Noll nimmts öfters zu Quer, zur Freude der Zuschauer, aber zum Leidwesen der WP-Zeit. Achso, und Team Knof macht Bestzeit 4.

Team Leue hat einen Plan für WP 5: Volle Attacke! Vom Start weg pfeffern sie das Auto mit Schmackes durch die drei Runden in Deppings Sandgrube. Dann noch die laaange Ausfahrt Richtung Ziel der WP. Sie sind sich fast sicher: Rang 2 muss ihrer sein. Und wenn nicht: Die letzte Prüfung ist zugleich die anspruchsvollste und beste. Knof fährt Bestzeit 5 und kommt im Gesamt auf Rang 9. Team Löseke sucht immer noch den dritten Gang und findet ihn nicht. Team Noll Kerker buddelt sich satte 4 Minuten tief in den Heidesand ein. Team Mollitor gibt alles und Team Frese / Ritschel probiert rum.

Fakt ist am Ziel: Knof / Musholt fahren ein respektables Ergebnis ein! Ungeachtet der Bande Vieradgetriebener Fahrzeuge vor ihnen – sind sie das zweitschnellste Team mit einem zweiradgetriebenen Fahrzeug. Team Schmidt patzt ein wenig in WP 5 und so erreichen Leue / Lustig ihr Ziel zweite zu werden. Team Fritsch / Luthardt freuen sich riesig über Rang 4. Nicht nur Andreas und Bianca haben sich sauwohl gefühlt und den Zuschauern auf den Erdwallen hoffentlich eine gute Show geboten. Genau unser Ding! Und es hat für Team Leue / Lustig bei der Zeit gereicht: Mit sieben Sekunden Rückstand als Dritter in der VOC-Wertung in die WP gestartet, machten sie im Ziel noch einen klaren zweiten Platz daraus. Nur Philipp Knof hat allesamt richtig abgeduscht. Glückwunsch an ihn, Dank an seinen Vater, der unsere gesamte Truppe mit Gulaschsuppe und anderen Leckereien am Leben gehalten hat. Und ein fettes Hmmm-lecker! an Mit-Konkurrent Hagen Fritsch, der in nun schon guter Tradition die wohl besten Thüringer Rostbratwürste der Welt mit nach Niedersachsen gebracht hat. Und danke auch an Mathias, ohne dessen Chauffeursdienste Andreas Hin- und Rückreise samt Rallye zwischendrin nicht so geschafft hätte. Sowie Dank an Silvio Molitor, der das Leue/Lustig-Auto zu Hause noch auf die richtigen Schotterpellen gestellt hatte. Mädels und Jungs der Volvo-Truppe: Das war wieder ein Rallyespaß auf ganzer Linie!!!

Alter Elch und Kalle

Bilder: Chris Kuhr, Hans-Peter Machens, Tino Konrad

Kalle

Newsticker

25.08.2011 – News:
Nun ist die Entscheidung zum Thema Hünfeld oder Reckenberg gefallen: Es ist die Reckenberg, die als 4. Lauf zum VOC in Wertung geht.

13.05.2011 – Aktuelle News von Jochen:
- aufgrund der Nichtausschreibung der VOC-Klasse bei der Suedschweden und der dichten Terminlage im September, wird im diesem Jahr der Lauf in Schweden erstatzlos gestrichen.
- hier nochmal der Hinweis: die Dackefejden zählt zum Nordic West Euro Cup, nicht aber zum Volvo Original Cup Deutschland.

10.04.2011 – Bedingt durch den Umbau im Nordic West Euro Cup, der vielversprechend ist, gibt es auch in unserem Kalender Änderungen: Südschweden fällt raus. Der Ersatzlauf wird in Kürze bekannt gegeben. Volvo Cup

03.04.2011 – Der aktuelle Terminkalender ist da: Volvo Cup

06.02.2011 – das Jahr läuft… und hier kommt das neue VOC Regelement
und da steht drin: wir fahren 6 aus 7 Nat. B Veranstaltungen. Zudem sind 2 “große Rallyes” Rallye Sulinger Land und Südschweden im Angebot.

Eine erfolgreiche Saison 2011 wünschen Euch Kalle und sein Team!

Kalle

Fröhliche …

Liebe Volvo-Treter, Liebe Freunde, Liebe Fans,

Ihr bekommt auch noch einen Bericht der Siegerehrung. Wir planen nun die
neue Saison und werden Euch in Kürze den Terminplan für 2012 bekannt geben.

Natürlich sind alle Teams hoch aktuell beschäftigt mit der Winterwellness für Auto,
Fahrer und Schrauber…

Wir wünschen Euch mit Euren Familien und Freunden fröhliche Weihnachten und
einen herzhaften Rutsch ins neue Jahr!

Bis gleich, Kalle und Team

Administrator

Volvo Original Siegerehrung 2010

Am letzten Wochenende im November wollen wir die Sieger ehren und gemeinsam die erfolgreiche VOC Saison 2010 feiern.

Eingeladen sind alle Fahrer und Beifahrer, die 2010 im Volvo Original Cup Deutschland gestartet sind.

Ort & Zeitplan

Gut Hohen Luckow
Rostockerstraße 23
18239 Hohen Luckow

Anfahrtsskizze

26.11.10, ab 19.00 Uhr – Anreise
27.11.10, 9.00 Uhr – Anreise
27.11.10, ab 10.00 Uhr – Reifentests mit Volvo
27.11.10, 18.00 Uhr – Siegerehrung, anschließend Programm mit Feier & Open End
28.11.10, ab 8.00 Uhr – Frühstück & Abreise

Details zum Programm findet Ihr im Forum.
Hinweis: nur die Teams finden Einlass, die Ihr heimisches Hopfen-/Gerstegetränk (o.ä.) in angemessener Menge mitbringen.

Kalle

Sommerregen in der Rhön

Newsticker 14.11.2010:
Philipp Knof siegt souverän im Volvo Original Cup 2010. Herzlichen Glückwunsch !

30. ADAC Rallye 200 Hünfeld

Dem 5. Lauf im Volvo Original Cup 2010 stellen sich 8 VOC Teams. Die Teams aus Bayern haben es diesmal nicht so weit. Siggi Mayr und Hubert Spindler reisen gut gelaunt an und feiern Huberts ersten Rallyegeburtstag – sie meinen Huberts erste Rallye, die er das zweite mal fährt. Mir scheint, die haben noch einiges vor.

Es erscheinen auf der Bildfläche das Team Haberland und natürlich Stefan Erndl und Thomas Bernöcker. Hagen Fritsch und Martin Luthard finden den Hinweg gut aber den bereits in Dauerstellung fallenden Regen doof. Ralf Schmidt will mit Janosch Hartmann starten und Andreas Leue natürlich mit Bianca Lustig. Philipp Knof hat nebst Papa Knof Mike Dohms an Bord und auch das Team Lewandowski vertreten durch Mathias und Florian findet sich ein.

Bei den Lewandowskis ist zunächst die Stimmung durch den elenden Regen etwas gedrückt . Und das Abfahren der Prüfungen deutet bereits große Probleme an, denn sie sind für dieses Schmuddelwetter ungünstig bereift.

WP 1 kommt als Rundkurs daher und bietet als einen relativ hohen Anteil an Asphalt. Wie angedeutet hakt Team Lewandowski die erste Runde gleich ab, da sie als Rasenumdreher überall außer auf den auf den an sich schönen Strecken aktiv sind. Team Fritsch bastelt nur zwei kleine Ausritte und ist zuversichtlich.

Team Knof greift wie üblich voll an und legt eine mal eine ganz hübsche Zeit vor. Das Team Erndl startet hochmotiviert in den Rundkurs und ist bei diesen schmuddeligen Bedingungen mit den Quatrac2 eher optimal bereift. Dennoch rutschen sie in der R2 minus über die Kante hinaus und landen im Graben. Sie geben Außenspiegel und Blinker an das Gebüsch ab und es gibt sie daraufhin wieder frei. Anläßlich dieser Verzögerung staunen sie mächtig beim späteren Vergleichen der Zeiten: sie sind nur 9/10 Sekunden hinter Knof – also die zweitschnellste WP Zeit. So steigt die Motivation der Bayern nochmal um ein vielfaches.

Team Leue / Lustig sind gut drauf und erreichen das Ziel von WP 1 knappe zwei Sekunden hinter Erndl. Siggi und Hubert gehen es im ersten Durchgang zaghaft an: “aufgrund des etwas rutschigen Belages”, so Siggi. Ralf Schmidt und Janosch Hartmann klagen in WP 1 und 2 über etliche Dreher und Verbremser und müssen hie und da den Rückwärtgang bemühen, was bekanntlich elendig viel Zeit frißt. In WP 2 geben Hagen und Martin alles und das geht sehr gut bis kurz vor Ende zwei Bäume nicht an sich halten können und sie springen in die idealisierte Ideallinie. Sie verbeißen sich in der Frontpartie des 244 und so steckt das auch erst einmal fest. Schade!

Team Haberland ist nicht wirklich zufrieden und sammelt bei jeder Gelegenheit kostbare Zeithappen ein. Erndl / Bernöcker starten wie gesagt höchst motiviert in WP 3 hinein. Alles läuft gut bis zur Kehre rechts eng auf Schotter. Volvo und Stefan sind nicht eins und so kommen sie untersteuernd aus dem Eck heraus. Sie geraten mit den linken Rädern in den untiefen Wassergraben. Pah – Kleinigekeit für Volvo und Fahrer denkt Erndl und steigt aufs Gas. Tolle Idee, ja glaubt mir! Leider wohnt in dem kleinen Wassergraben sehr nett mit Gras umwoben ein dicker Stein. Peng! und der Reifen ist platt. Dies aber will Stefan erst einige Ecken später wahr haben, da das Untersteuern in Rechtskurven nicht mehr zu ignorieren ist. Genau genommen ist es jetzt zu spät: Die anrauschende Bauernbrücke samt Betonrohr klopft bereits an. Einmal Klopfen reicht, um die vordere Radaufhängung nachhaltig zu verstellen. Hier also auch das Aus fürs Team Erndl/Bernöcker.

Stand vor Runde 2: Team Knof / Dohms führt, gefolgt von Team Leue / Lustig und Team Mayr / Spindler.

Also auf in die zweite Runde: Team Mayr macht Druck und wundert sich zum Schluß über die Zeiten. Sie bemerken: was sich schneller anfühlt ist langsamer. Sie zeigen aber noch ein kleines Kunststück für die Zuschauer und räumen mit der rechten Heckseite drei Pfosten eines Weidezaunes ab. Siggi bemerkt: “Da brauchts wohl für die Rallye Dänemark eine neue Heckleuchte”.

Die Lewandowskis fahren nun eine neue Strategie und sind gut aufgelegt – so kommen sie in Fahrt. Allerdings gibt es dann die berüchtigte Kehre rechts: sie rutschten nur ein wenig aus der Bahn, setzten dort auf und blockieren satte fünf Meter vor der Zieldurchfahrt die Strecke. Die Lewis sagen nochmal: “Sorry an alle, die deshalb warten mußten!”

Team Leue / Lustig jagt den Knof gnadenlos. Das klappt auch bis zu WP 6 hervorragend, denn dort rutschen sie aus und nehmen das 10-Sekunden-Zeit-Päckchen mit. Das reicht aber locker zu Rang 2 hinterm Siegerteam Knof / Dohms. Team Mayr / Spindler sichert sich ruhig und erfahren Rang 3. Das unglücklich bereifte Team Schmidt und Team Haberland kabbeln sich um Rang 4, aber in WP 6 patzt Stefan nachhaltig.

Da der Stefan sein Auto mal hübsch läßt, bleibt der begehrte Platz auf dem Haberland Anhänger frei für das Auto vom Stefan. Es kommt noch besser: in der Haberland’schen Werkstadt liegen alle nötigen Teile zur Reparatur des Erndl-7er gesandstrahlt, lackiert und neu bebuchst bereit. Bereits am Sonntag Nachmittag ist alles wieder hübsch.

Ein großes Dankeschön an Otto für die tolle Betreuung und auch Dank an die Rallye-begeisterten Anwohner, die uns so unkompliziert und geduldig ertragen haben!

Mayr fasst zusammen und findet die Prüfungen absolut selektiv und genial, fast wie in Schweden nur mit mehr Teer.

Bilder MP.Design: www.pippert.de und Timo Krämer: rallye3.de

4. ADMV-Wedemark-Rallye

Was wollen wir mehr ? Hagen hatte alle eingeladen auf ein paar seiner legendären Thüringer Würstchen in die Südheide zu kommen. Es reisten 10 VOC-Teams an; aber auch um bei der Gelegenheit die Neuauflage der Wedemark als 5. Lauf im Volvo Original Cup 2010 zu bestreiten. Bereits Freitag trudelten ein: Fritsch / Luthard mit den Würstchen im Gepäck. Aus Bayern die Teams Haberland / Färber und Team Erndl reist auf Achse. Es fanden sich weiterhin die Junioren Teams Knof / Musholt mit Papa Knof im Service und Hoffmeister / Ten Hompel ein. Gleich an dieser Stelle lieben Dank an Otto für die perfekte Bewirtung der Volvo-Fahrer! Der Freitag Abend bleib ruhig in gezügelter Vorfreude auf die sandige Rallye-Veranstaltung. Am Samstag reisten an: Team Lewandowski, Leue / Lustig, Schmidt mit Co-Vertretung Haimo Lingl, Noll / Kerker und Frese / Hartmann.

Die Zeitspanne zum Besichtigen der WPs war Den ganzen Beitrag lesen »

knut_inge

3. Rallye Sachsenring Junior 2010

38 Grad und gefühlt noch heißer…

könnte man in Anlehnung an den bekannten Schlager der Berliner Plattenbaubewohner den 10. Juli 2010 im sächsischen Werdau und Umgebung beschreiben. Wer noch nie in einer finnischen Dampfsauna einen Fitness-Check im Wintermantel absolviert hat kann vermutlich kaum nachvollziehen welchen Strapazen Fahrer und Beifahrer an diesem Wochenende ausgesetzt waren.

Und die Volvos? Robust wie immer ist es ihnen vermutlich egal ob sie bei arktischen Temperaturen am Rande des Polarkreises oder im tropischen Sachsen agieren. Mit wiederum 11 Autos entwickelt sich die diesjährige Saison zu einer der stärksten in der Geschichte des deutschen Volvo Original Cups. Gleichzeitig gilt er mit aktuell 14 gewerteten Fahrern als der derzeit bestbesetzte Markenpokal hierzulande.

Doch nun der Reihe nach: Den ganzen Beitrag lesen »

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