… das mit der „Vernunft“ ist in Gedenken an Friedrich Schiller als Topic eingeflochten – denkt nach oder lasst es sein.

Och, Kalle, was n das für n Mist jetzt? … ganz sachlich dem Anlass folgend: Glaubt mir! Wat? Glauben soll ich? „Hab‘ gehört, dass…“ Ihr versteht das nicht? Dann folgt den ,neuen‘ Medien. Oder, wollt Ihr Fakten? Hehe, hier nur das Resumee in wirrer Prosa.

Es begab sich zu der Zeit als der MSC Wittenberg im Jahre 2019 zur Rallye einlud und die Schotter-Cup-Fahrer sowie die Volvo-Cup-Fahrer der Einladung zur Teilnahme folgten.

Die Fakten: Wetteransagen leicht hysterisch, wie heutzutage üblich: Sturm, Starkregen! (?) Es reisen zum ersten Lauf des VOC 2019 sechs VOC-Teams an. Silvio Mollitor als Vorrauswagen im 244 von Jörg Litfin. Die 0 macht ne gute Show und lässt alles Ganz und bringt das Ding freudig-souverän, G wie „ganz vorsichtig“ und zügig ins Ziel.

Das neue Damenteam Gianna Gernot mit Kathrin Schröder ist im himmelblauen 944 als G-Auto am Start. Neu dabei Tassilo Weiß im lecker neu aufgebauten 944, irgendwie zum verwechseln ähnlich mit dem bösen Volvo von Jeffrey, der nicht im VOC startet, aber da ist. Dann, ganz entspannt am Start Philipp Nenninger und Jürgen Krause mit Goldi. Der 244 kommt frisch aus der Winterwellness und hat etwas Schminke aufgelegt. Patrick Rodewald mit Jacqueline Kaiser sind im 944 auf G getrimmt vor Ort. Wir sind total gespannt auf das, was kommen wird.

Kalle, also ich, guck mir das life an und stehe in WP 1 an einer Links 2. Bin etwas enttäuscht. Der Acker, wo ich stehe ist vermutlich erst vor drei Tagen frisch gejaucht worden. Vermittelt einen Hauch von Landluft in Waldnähe. Da viel frische Luft (=schön) bewegt wird, durch diverse kleine Windböhen, die anliegen, verfliegt der Duft jeweils schnell. Kein Regen.
Jeffrey hat Motorprobleme und so gelingt die Links 2, die ich grade angucke nicht so schön. Hmpf. Er hält, da Motor zickt etwas weiter hinten im Acker, deutlich ab von der Strecke, also im sicheren Bereich an. Später gibt er angenervt auf. Schade! Aber wenn das Zuchtviech jetzt nicht laufen mag, dann ist halt erst einmal Feierabend. Besser läuft es bei Litfin/Standtke, die ihren ersten Ausflug mit dem leckeren Ex-Beck-Auto machen. Hört sich gut an – G wie guter Sound. Vorsichtig tasten Jörg und Petra sich an das 9er-Fealing heran. Die 9er-ultra-Sänfte kann was, da bin ich mir sicher. Ihr ESP, ASR und Infotainment Freaks, könnt mir folgen? Mir egal, lest weiter, wenn Ihr Euch traut!

Nenninger/Krause stecken gleich in WP 1 fest, kommen aber wieder in Gang, dank der Wittenberger Zuschauer (!) und lassen locker 45 Sekunden oder eher mehr liegen. Die aus der Historie bekannten, wilden Geschichten zur Rallye Wittenberg mit Schnee, Eis und mächtig viel Blechschaden kommen scheinbar dieses Jahr, wegen des Klimawandels (ist das so?) ganz weich gespült daher. Windig ja, Schauer bleiben bis zum Ziel weitgehend aus. Doch recht glitschig ist besonders der schwarze Sand. Andere deuten den Sand als Erde, wo die Natur was mit anfangen kann (=Evolution) – Ja, die Evo. Die sind auch da. Kommen angefolgen, bremsen recht spät, fahren mit bemerkenswerter Technik rum um die Links 2 und geben dann Feuer. Das sollte man im Gesamtwerk betrachten, beispielsweise im aktuellen Video von McRallye.
Auch Rodwewald überzeugt mich in dieser Kurve nicht. Es kann, so damals Rainer Keck’s Worte nicht jede Aktion (=Kurve) wie aus dem Lehrbuch gelingen. Das ist Rallye, da sich die Strecke, wie von Geisterhand minütlich wandelt und immer neue Herausfoderungen, ein schnelles Erkennen und die richtigen Re-/Aktionen abverlangen.

Im Regrouping kursiert die Story, dass sich zwei Volvos auf WP 2 sehr unglücklich trafen. Blechschaden. So etwas gab es hierzulande in der VOC-Historie seit den jungen 2000er Jahren noch nicht, so meine Recherche. Ein Volvo im Stehen nach Dreher, der andere etwas später im Anflug. Sehr, sehr ärgerlich. Eine Bewertung oder Beschreibung findet hier nicht statt, denn ich war nicht vor Ort. Es gibt klare Regeln im Rallyesport und eine große Vielfalt an Situationen auf der Strecke.

Die Organisation der Rallye ist gut und alles läuft wie am Schnürchen. Strecken gut. Der neue Tassilo mit 944 und Co lernen schnell, wie man ein VOC-Auto bewegen kann. Bin jetzt, nach erfrischendem Fußmarsch an WP 4 bei dem „Sprung“. Die alten Hasen fummeln sich durch und haben, so Goldi und Silvio viel Spaß. Irgendwann platzen, bei passender Gelegendheit Teile der Goldi-Schminke ab. Nun, eine Rallye Wittenberg, auch wenn sie dieses Jahr eher flauschig daher kommt, es ist dennoch kein Kaffeekränzchen-Ausflug, wo sich alle vordergründig lieb haben und über Törtchenreste am Ärmel spaßen.

Bis gleich, Eurer Kalle!
P.S.: heute der etwas böse Kalle, immer gerne mal .-) (<- zwinkernder Smily)

Fotos: ACF, professionelle Fotos weitläufig im Netz verteilt und hier welche von Cornell Hache.

Frühlingsgefühle kommen spätestens dann auf, wenn man an die erste Rallye der VOC-Saison denkt oder sie in Vorbereitung hat. Traditionell ist dies die Rallye Lutherstadt Wittenberg. Man weiß nie wie sie daherkommt, eisig, nur etwas frostig oder extra matschig. Alfred Gorny deutet das Wetter so: „… soll es nach der Vollmondnacht etwas kühler und feuchter werden. Es bleibt mild, ein Wintereinbruch ist laut Wettervorhersage nicht zu befürchten.“ Wittenberg 2005:

Die neue Saison im VOC 2019 und deren Läufe folgen im Wesentlichen denen des Schotter-Cup. Unter Volvo Original Cup findet Ihr unseren Kalender in der Rubrik Volvo Cup. In Wittenberg wollen sich bekannte, alt bekannte und neue Teams einfinden. Die Gerüchteküche brodelt, aber wir gucken einfach mal, was da an neuen Teams anrollt. Zu den Fakten: Jörg Litfin und Petra Standtke wollen mit dem vormals Charlie Beck Auto an den Start gehen. Jörg war damals, zu Anbeginn des Volvo Original Cup in Deutschland bereits nachhaltig aktiv. Auch von der RSG Neuruppin dabei sind Gianna Gernot mit Katharina Schröder im himmelblauen 940. Gianna hatte 2018 ihr Debüt. 2005 und 2013:

Mit dabei „Goldi“, der goldene 244 von Jürgen Krause und Philipp Nenninger. Und gemeldet zum Start haben sich Patrick Rodewald und Jacqueline Kaiser im 940 VOC. Patrick tobte bekanntlich letztes Jahr fulminant mit dem weißen 242 durch die Rallyescene. Im Vorauswagen ist Silvio Mollitor mit dem 240 von Jörg Litfin am Start. 2014 und 2015:

Silvio betreut seit Jahren speziell während der Rallyes mit dem „Skandix-Bus“ die VOC-Teams. Der Skandix-Bus ist vollgepackt ist mit Skandix -Ersatzteilen und er steht immer parat im entscheidenen Moment mit Rat und Tat – und mit den, je Situation hilfreichen Ersatzteilen parat.
Weitere Teams, können möglicherweise erst im Laufe der Saison einsteigen. Wir rechnen fest mit Martin Gerstenberger und Heiko Borack im 244, mit Hagen Fritsch im neuen 740, Stefan Erndl im 744, mit Anja C. Frese als Restart nach „kleiner“ Pause, mit Neulingen im VOC wie Sören Nicolaus mit Norman Standtke (beide der RSG Neuruppin zugehörig) und Thomas Johannhardt. Auch unser Cup Chef Jochen Walther wird sich, so seine Zeitplanung das erlaubt hie und da blicken lassen oder gar zur Tat schreiten. 2016:

Wer als Zuschauer dabei sein möchte, kommt spätestens Samstag früh nach Wittenberg – die Lutherstadt Wittenberg ist immer ne Reise wert. Ihr guckt unter MSC Wittenberg. Wenn Ihr flexibel seid und den Weg zum Rallyezentrum findet, gibt es dort Programmhefte, die alles erklären und mit Sicherheit viele freundliche Menschen, die Euch helfen die Zuschauerpunkte zu finden. Am Rallyezentrum klärt sich auch, wo man die Teams und die Autos angucken kann, wie sie am Start stehen oder noch in den Vorbereitungen sind. 2017:

Darüber hinaus könnte Ihr Details zu den Volvo Original, die eingesetzt werden und das wie/wieso/warum vor Ort erfragen.

Bis gleich, Euer Kalle

Bilder aus dem Archiv, u. A. www.rallyebild.de, Simon Stäudten, rallyefieber

das fragt man sich alljährlich – Bauernweisheiten oder unnötiges Vorgeplänkel? Eine Bewertung des Nachfolgenden soll jeder frei gestalten, wenn er/sie das möchte und sachlich begründen – so viel draf verlangt werden.

Der VOC blickt in trauter Runde, nach einem freien Testen/Fahren auf dem Kutschenberg in Ortrand auf die vergangene Saison zurück. Selbstkritisch werden alle Für und Wider, die die Zukunft gestalten besprochen. Das Rallyefahren im Rahmen der Hobbyfahrer wird zunehmend durch neue Regularien erschwert. Ja, die immer neuen Bedingungen sind großteils dadurch geleitet, dass Rallyefahren sicherer werden soll. Vielleicht müsste man hierbei genauer die Maßstäbe im Auge behalten um welches Auto es sich Detail handelt.

So man mit einem Serienauto Rallye (das VOC-Reglement ist gemeint) fährt, stellt sich die Frage, ob so viel Aufwand wirklich erforderlich ist. Fakt ist vordringlich, dass es Einsteigern aktuell sehr schwer gemacht wird die Vorgaben zu realisieren. Wir bieten Euch, so Ihr am Volvo Original Cup teilhaben wollt umfangreiche Hilfestellung. Der VOC ist nach wie vor eine total spassige und günstige Möglichkeit in den Genuß des Rallyefahrens zu kommen.

Die B-Gruppe wurde in den 80ern gestoppt – das hatte bekanntlich dringliche Gründe. Die Legenden und Geschichten samt der Augenweide für die Zuschauer und Fahrer leben immer noch in Bild, Ton und in den Erinnerungen der Menschen. Heute fragen wir uns, ob die Abschaffung der H-Gruppe (dies betrifft nicht den VOC) nötig war, denn es traf die bunte Vielfalt der Rallyeautos hart. Nicht nur als Fahrer und Eigner eines H-Gruppe-Autos, auch für die Zuschauer und somit für die Veranstalter ein Dilemma. Ein Manta, ein Escort, ein Trabbi – welch Freude, wenn die Gefährte in Aktion zu sehen und hören waren, ganz besonders, wenn sie adäquat bewegt wurden… Die Veranstalter haben seit dem KFP und der Abschaffung der H-Gruppe deutlich weniger Teilnehmer, was sie schnell vor die Tatsache stellt, dass eine Rallye gar nicht mehr realisierbar ist. Und wir, die Cups und Serien haben Schwierigkeiten Nachwuchs zu motivieren.

Aber wir wollen nicht in ollen Kamellen schwelgen, wir schaffen mit dem VOC nach wie vor Möglichkeiten in der Bandbreite der wirklich talentierten Fahrer bis hin zu Hobby-Fahrern erschwinglichen Motorsport zu ermöglichen!

So hatten wir 9 Teams über die Saison am Start. Und diese Teams boten feinen Rallyesport mit allen Höhen und Tiefen. Dies vorrangig den Läufen des Schotter Cup folgend. Ein Volvo Original lässt sich schlichtweg auf Schotter am Feinsten bewegen!

Sieger und wieder einmal Meister sind Werner Löseke und Paul Tenberge im neu aufgebauten 944. Im zweiten Rallye Jahr von Anfang an auf Angriff gebürstet Martin Gerstenberger und Heiko Borack im 244. Der 244 wurde als ‚alter Hase‘ mit viel Einsatz für eine rundum erfolgreiche Saison tauglich gemacht. Neu dabei Gianna Gernot mit Andrea Lukas als reines Damenteam. Sie rutschten gleich auf Rang Drei der Gesamtwertung. An dieser Stelle sei Skandix als Teilelieferant und Sponsor des VOC hingewiesen. Dank dem Einsatz von Silvio Mollitor, der bei den Veranstaltungen mit dem Skandix-Bus immer tatkräftig parat steht.

Daniel Ostmann und Claudia Jung waren dabei und hatten leider viel Pech. Jürgen Krause und Philipp Nenninger waren wieder mit dem goldenen 244 unterwegs und immer hilfsbereit und wunderbar tiefenentspannt. Stefan Erndl und Bärbel Gertis hatten zwei Auftritte zur Rolandrallye und zur Rallye Emmersdorf. Immer extrem flott unterwegs die beiden. Leider zu selten am Start. Auch Linus Noll wurde massiv vom Pech verfolgt. Unser Cup-Chef Jochen Walther wurde eher selten gesichtet, aber er ist im Hintergrund, so sein Tagesgeschäft es erlaubt und er steht selbstverständlich immer parat.

Leider waren 3 Teams gar nicht am Start. Manchmal sind entweder der Aufbau eines neuen VOC-Autos langwieriger als geplant oder es gibt andere Gründe. So hoffen wir für 2019 Hagen Fritsch, Anja C. Frese, Timo Voltmer und neu dabei Thomas Johannhardt 2019 am Start zu sehen! Gerüchteweise gibt es neue Teams, die zur neuen Saison dabei sein wollen. Hierbei ist die Neuruppiner RSG zahlreich aktiv in den Vorbereitungen am Gange.

Teams wie Jeffrey Wiesner und Patrick Rodewald haben sich 2018 nachhaltig mit Volvos (bis Baujahr 1996) vergnügt, aber die Autos fallen nicht in das Reglement des VOC. Dennoch eine Augenweide entweder Jeffrey mit dem 944 als neuerdings ‚bösen Volvo‘ zu sehen oder Patrick mit dem 242 – einfach nur lecker!

Der VOC schließt die Saison 2018 mit einer rundum schönen Abschlussveranstaltung – tagsüber auf der Autocrossstrecke Autocross Am Kutschenberg nahe Ortrand – hier noch einmal riesigen Dank an den MC GV Ortrand! – und Abends mit lecker Büffet und gemütlichem Beisammensein samt der Planung für 2019.

Neue Runde, neues Glück!

Bis gleich Euer Kalle und Team!

Fotos: JF-Rallyephoto (bei facebook)

Kalle

2018+1= 2019

Vordergründig wollen wir nicht die oben genannte Mathe-Aufgabe lösen; nein, wir wollen ins neue Jahr Durchstarten!

Silvester 2018

Allen VOC-Teams und Freunden wünschen wir einen super Rutsch ins Neuer Jahr 2019!

Frei nach dem Motto: „…fährst quer, triffste mehr!“ freuen wir uns auf die neue Saison 2019 mit Euch!

Bis gleich! Euer Kalle und Team

admin

Newsticker

15.11.18 – Unsere VOC Siegerehrung 2018 ist am 24.11.18 in Ortrand, Am Kutschenberg.

Freitag, den 23.11.18
– Anreise
Samstag, den 24.11.18
– ab 10.00 Uhr freies Fahren und Testen auf der Autocrossstrecke Kutschenberg
– ab 19.00 Uhr Siegerehrung mit open end.
Sonntag, den 25.11.18
– Frühstück, Abreise

Wie üblich sind die aktiven VOC-Team herzlich eingeladen. An Freunde des VOC sind die Einladungen verschickt. Wir bitten um rechtzeitige Zusage!

Fans (wie auch zukünftige Teams) sind herzlich Willkommen am Samstag auf dem Kutschenberg!
Mehr Infos hier:
Autocross Kutschenberg

admin

VOC-Meister 2018

Newsticker 16.10.2018

Der Meistertitel im VOC geht diese Jahr an Werner Löseke und Paul Tenberge im 944. Sie haben bereits mehrfach den Meister-Titel eingefahren, aber dieses Jahr waren Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 244-VOC Urgestein (die Jungs im zweiten Rallye-Jahr) unterwegs recht nah dran und es war wirklich spannend zur Havellandrallye am vergangenen Wochenende. Also, Martin und Heiko erhalten den Vice-Titel im Volvo Cup 2018. Da haben schon andere Teams lange daran rum geknabbert, um den einzufahren. An die Sieger und an den Vice: herzlichen Glückwunsch!
Besonderes Augenmerk nun auf die neuen Ladies Gianna Gernot und Andrea Lukas, die mit dem hell blauen 944 ‚Schlumpf‘ wie sie ihn nennen den dritten Rang erreicht haben. Für Gianna war es die erste Rallye-Saison, hingegen Andrea war letztes Jahr zur Wedemark mit Anja im Volvo unterwegs. Also, weiter so!

Wirklich Pech hatten zum Saisonende hin Daniel Ostmann und Claudia Jung. Auf dem Weg zur Wedemark-Rallye (da war noch alles recht offen in der Rangliste) sind sie im Stau auf der Autobahn in einen blöden Unfall verwickelt worden, so dass sie nicht einmal zur Wedemark anreisen konnten.

Unsere Siegerehrung findet am 24.11.18 statt – die Einladungen gehen umgehend raus. Also, wie üblich am letzten Wochenende im November. Wir sehen uns also in Ortrand! Alle Teilnehmer des VOC sind natürlich herzlich eingeladen! An Freunde des VOC gehen in Kürze die Einladungen raus.

Entschuldigt die grafisch spärliche Dokumentaion der Saison (gemeint sind keine Fotos und wenig Rallye-Berichte) – manchmal ist die berichtende Spezies mit Dingen beschäftigt, die keinen Raum lassen für Schleifchen, Text und Deko sowie nette Berichte.

Bis gleich, Euer Kalle

admin

Nicht wirklich romantisch

17. Emmersdorfer ADAC-Baron-von-Arnetin Rallye

Ich habe es mir ein bisschen romantischer vorgestellt:
Eine mondäne Brauerei, wo Teams und ihre fliegenden Kisten richtig in Szene gesetzt werden. Wälder mit riesigen, schönen Bäumen, die das Sonnenlicht gleichmäßig verteilen. Elfengleiches Dahingleiten der Volvorienen …
Nun ja, war nicht so, aber trotzdem in Ordnung und gut organisiert.
Das Wetter angenehm sommerlich, hält mittags einen fetten Regenschauer bereit, damit die Pisten ja nicht trocken und staubig werden. Danke Petrus .-)
Vier VOC Teams am Start. Außer Krause/Nenninger, jeweils mit anderen Co Piloten: Werner Lösecke mit Sascha Wöll, Stefan Erndl mit Michael Stadlöder, Martin Gerstenberger mit Stefanie Fritzensmeier.

Dem Werner Lösecke und Co muss es im Wald wohl etwas kalt geworden sein, denn irgendwann fahren die beiden mit voller Innenraumheizung. Das hat dann auch prompt zum Sieg geführt. Ganz schön Hot, dieser Trick.
Wie versprochen konnte Martin Gerstenberger ein spannendes Sekundenduell mit Stefan Erndl liefern. Trotz super Co Steffi wurde Gerstenberger auf den dritten Platz verwiesen. Das macht aber nichts, denn der Bursche läuft gerade erst warm.
Krause und Nenninger belegten den ersten Platz von Hinten. Denen war wohl der Wald zu eng.

Nicht ganz grundlos, denn der Aretinische Wald entpuppte sich als tückische Häckselmaschine. Zu Hauf lackierten BMW die Bäume im Kaltpressverfahren um. Und das freut mich besonders, dass alle Volvo Teams schadfrei in`s Ziel gekommen sind.
(Alle? Nicht ganz. P. Rodewald hat seinem 242, welcher hier nicht gewertet wird, im Wald eine Wespentaille verpasst.)

Dank an die Co Piloten, welche mit multitasken Fähigkeiten den Fahrer auf der Strecke halten!

Der Ring ruft! Wir sehen uns in Teterow!

Rumpelstilz & Dalinka

VOC Saisonstart.

Eine mittelgroße Gruppe Wikingerschiffe geht in den Kampf, um den Ruf der schwedischen Blechtreibkunst zu verteidigen. Mit Morgennebel und Eis auf den Scheiben entwickelt sich das Wetter später zu einem top Frühlingstag. Wohl dem, der einen guten Aufschrieb und Co hat, da die tief stehende Sonne teilweise zum Blindflug zwingt.
Angeführt wurde die Volvo Präsentation in der Retro von Bastian Pfeifer und Markus Schäfer in ihrem lila Eisen. Diese verloren unterwegs einen Teil ihres Auspuffs, welches dann von Gerstenberger und Borack eingeebnet wird.
Silvio Molitor und Petra Standtke markieren mit dem Neuruppiner Volvo als Vorrausfahrzeug die Strecke. Leider wegen Motorschaden nicht bis zum Ziel.

Ostmann und Jung im 9er und Gruppe G legen sehenswerte Zeiten hin. Ein bißchen wie der Zauberer Gandalf, taucht aus dem Nichts Jochen Walter mit Co Meiners auf. Gibt seinen Jüngern je einen guten Rat mit auf den Weg und untermauert dies, in dem er Spitzenzeiten vorlegt. So schnell wie er kam, verschwand er aber auch wieder. Es beschleicht einem das Gefühl, dass der Getriebeschaden und das zerbröselte Domlager nur ein Vorwand waren, die Bühne vorzeitig verlassen zu können, damit die Kühe daheim nicht allzu lange warten müssen. Eine Augenweide, der 242 von Wiesner, welcher jetzt von Rodewald und Eichenauer geführt wird. Diese Top Rakete wird ebenfalls mit Klasse Zeiten über die Piste gebügelt. Auch hier wurde in WP4 das Getriebe filetiert, so dass es zu einem vorzeitigen Aus für dieses Team kam. Wenn auch nicht VOC konform, ist der Wagen doch eine schön anzuschauende Legende. Gerstenberger und Borack üben sich daran hier und da eine Sekunde einzufangen. Das gibt Aussicht auf spannende Duelle in diesem Jahr.

Nenninger und Krause haben bis Freitag Nacht geschraubt. Nicht ohne Lohn, denn Goldi fährt Goldi tadellos. Selbst eine Kiefer kann dieses Edelmetall nicht stoppen. Allerdings ist Wegezoll in Form des Kühlergrills und einem Blinker fällig. Wertungsmäßig wieder hinten in der Reihe, aber angekommen. Die vergessenen Hansis verbucht man noch unter ,,have must“ bei Greenhorns. Demzufolge kommen Löseke und Tenberge nicht an einem Pokal vorbei.
Die Strecke akzeptabel. Von den Eisschollen überzogenen Wegen ist später nicht mehr viel zu sehen, da diese in teils bösartige Schlammgruben verwandelt wurden. So mussten die Fahrer sich in Anpassung üben und das Handling von Eiskunstlauf über Schwimmen, Schlammcatchen, bis zum Graben wie ein Maulwurf, austarieren. Alles in allem ein feiner Auftakt, der Lust auf mehr von dieser „Schweinerei“ gemacht hat.

admin

Newsticker

… das Jahr läuft – die Vorbereitungen auch:

Anlässlich der Schwierigkeiten das aktuelle Reglement in flüssig-lesbarer Form aus dem Schwedischen zu übersetzen, gilt bis auf Weiteres das Reglement von 2017.

Die Änderungen, die für 2018 zu erwarten sind, liegen eher im Detail. Für Fragen dies bezüglich stehen Euch Silvio, Hagen und ich zur Verfügung.

Reglement 2017

admin

Newsticker

09.11.2017
Den Meistertitel im VOC geht dieses Jahr an Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff im 944. Sie haben mit einem fulminaten Durchmarsch je Rallye das Maximum an Punkten eingefahren! Herzlichen Glückwunsch!! Den Vice-Titel schnappen sich Werner Löseke und Paul Tenberge, letztendlich ein wenig knapp vor Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann im 944. An die Teams senden wir herzliche Glückwünsche! Details in der Berichterstattung liefern wir nach – es war extrem spannend und wir sahen hochwertiges Rallye-Geschehen mit den Volvo-Originalen.

Unsere Siegerehrung findet am 02.12.17 statt – die Einladungen gehen umgehend raus.

Wiesner/Harloff Wedemark 2017

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