das fragt man sich alljährlich – Bauernweisheiten oder unnötiges Vorgeplänkel? Eine Bewertung des Nachfolgenden soll jeder frei gestalten, wenn er/sie das möchte und sachlich begründen – so viel draf verlangt werden.

Der VOC blickt in trauter Runde, nach einem freien Testen/Fahren auf dem Kutschenberg in Ortrand auf die vergangene Saison zurück. Selbstkritisch werden alle Für und Wider, die die Zukunft gestalten besprochen. Das Rallyefahren im Rahmen der Hobbyfahrer wird zunehmend durch neue Regularien erschwert. Ja, die immer neuen Bedingungen sind großteils dadurch geleitet, dass Rallyefahren sicherer werden soll. Vielleicht müsste man hierbei genauer die Maßstäbe im Auge behalten um welches Auto es sich Detail handelt.

So man mit einem Serienauto Rallye (das VOC-Reglement ist gemeint) fährt, stellt sich die Frage, ob so viel Aufwand wirklich erforderlich ist. Fakt ist vordringlich, dass es Einsteigern aktuell sehr schwer gemacht wird die Vorgaben zu realisieren. Wir bieten Euch, so Ihr am Volvo Original Cup teilhaben wollt umfangreiche Hilfestellung. Der VOC ist nach wie vor eine total spassige und günstige Möglichkeit in den Genuß des Rallyefahrens zu kommen.

Die B-Gruppe wurde in den 80ern gestoppt – das hatte bekanntlich dringliche Gründe. Die Legenden und Geschichten samt der Augenweide für die Zuschauer und Fahrer leben immer noch in Bild, Ton und in den Erinnerungen der Menschen. Heute fragen wir uns, ob die Abschaffung der H-Gruppe (dies betrifft nicht den VOC) nötig war, denn es traf die bunte Vielfalt der Rallyeautos hart. Nicht nur als Fahrer und Eigner eines H-Gruppe-Autos, auch für die Zuschauer und somit für die Veranstalter ein Dilemma. Ein Manta, ein Escort, ein Trabbi – welch Freude, wenn die Gefährte in Aktion zu sehen und hören waren, ganz besonders, wenn sie adäquat bewegt wurden… Die Veranstalter haben seit dem KFP und der Abschaffung der H-Gruppe deutlich weniger Teilnehmer, was sie schnell vor die Tatsache stellt, dass eine Rallye gar nicht mehr realisierbar ist. Und wir, die Cups und Serien haben Schwierigkeiten Nachwuchs zu motivieren.

Aber wir wollen nicht in ollen Kamellen schwelgen, wir schaffen mit dem VOC nach wie vor Möglichkeiten in der Bandbreite der wirklich talentierten Fahrer bis hin zu Hobby-Fahrern erschwinglichen Motorsport zu ermöglichen!

So hatten wir 9 Teams über die Saison am Start. Und diese Teams boten feinen Rallyesport mit allen Höhen und Tiefen. Dies vorrangig den Läufen des Schotter Cup folgend. Ein Volvo Original lässt sich schlichtweg auf Schotter am Feinsten bewegen!

Sieger und wieder einmal Meister sind Werner Löseke und Paul Tenberge im neu aufgebauten 944. Im zweiten Rallye Jahr von Anfang an auf Angriff gebürstet Martin Gerstenberger und Heiko Borack im 244. Der 244 wurde als ‚alter Hase‘ mit viel Einsatz für eine rundum erfolgreiche Saison tauglich gemacht. Neu dabei Gianna Gernot mit Andrea Lukas als reines Damenteam. Sie rutschten gleich auf Rang Drei der Gesamtwertung. An dieser Stelle sei Skandix als Teilelieferant und Sponsor des VOC hingewiesen. Dank dem Einsatz von Silvio Mollitor, der bei den Veranstaltungen mit dem Skandix-Bus immer tatkräftig parat steht.

Daniel Ostmann und Claudia Jung waren dabei und hatten leider viel Pech. Jürgen Krause und Philipp Nenninger waren wieder mit dem goldenen 244 unterwegs und immer hilfsbereit und wunderbar tiefenentspannt. Stefan Erndl und Bärbel Gertis hatten zwei Auftritte zur Rolandrallye und zur Rallye Emmersdorf. Immer extrem flott unterwegs die beiden. Leider zu selten am Start. Auch Linus Noll wurde massiv vom Pech verfolgt. Unser Cup-Chef Jochen Walther wurde eher selten gesichtet, aber er ist im Hintergrund, so sein Tagesgeschäft es erlaubt und er steht selbstverständlich immer parat.

Leider waren 3 Teams gar nicht am Start. Manchmal sind entweder der Aufbau eines neuen VOC-Autos langwieriger als geplant oder es gibt andere Gründe. So hoffen wir für 2019 Hagen Fritsch, Anja C. Frese, Timo Voltmer und neu dabei Thomas Johannhardt 2019 am Start zu sehen! Gerüchteweise gibt es neue Teams, die zur neuen Saison dabei sein wollen. Hierbei ist die Neuruppiner RSG zahlreich aktiv in den Vorbereitungen am Gange.

Teams wie Jeffrey Wiesner und Patrick Rodewald haben sich 2018 nachhaltig mit Volvos (bis Baujahr 1996) vergnügt, aber die Autos fallen nicht in das Reglement des VOC. Dennoch eine Augenweide entweder Jeffrey mit dem 944 als neuerdings ‚bösen Volvo‘ zu sehen oder Patrick mit dem 242 – einfach nur lecker!

Der VOC schließt die Saison 2018 mit einer rundum schönen Abschlussveranstaltung – tagsüber auf der Autocrossstrecke Autocross Am Kutschenberg nahe Ortrand – hier noch einmal riesigen Dank an den MC GV Ortrand! – und Abends mit lecker Büffet und gemütlichem Beisammensein samt der Planung für 2019.

Neue Runde, neues Glück!

Bis gleich Euer Kalle und Team!

Fotos: JF-Rallyephoto (bei facebook)

Kalle

2018+1= 2019

Vordergründig wollen wir nicht die oben genannte Mathe-Aufgabe lösen; nein, wir wollen ins neue Jahr Durchstarten!

Silvester 2018

Allen VOC-Teams und Freunden wünschen wir einen super Rutsch ins Neuer Jahr 2019!

Frei nach dem Motto: „…fährst quer, triffste mehr!“ freuen wir uns auf die neue Saison 2019 mit Euch!

Bis gleich! Euer Kalle und Team

admin

Newsticker

15.11.18 – Unsere VOC Siegerehrung 2018 ist am 24.11.18 in Ortrand, Am Kutschenberg.

Freitag, den 23.11.18
– Anreise
Samstag, den 24.11.18
– ab 10.00 Uhr freies Fahren und Testen auf der Autocrossstrecke Kutschenberg
– ab 19.00 Uhr Siegerehrung mit open end.
Sonntag, den 25.11.18
– Frühstück, Abreise

Wie üblich sind die aktiven VOC-Team herzlich eingeladen. An Freunde des VOC sind die Einladungen verschickt. Wir bitten um rechtzeitige Zusage!

Fans (wie auch zukünftige Teams) sind herzlich Willkommen am Samstag auf dem Kutschenberg!
Mehr Infos hier:
Autocross Kutschenberg

admin

VOC-Meister 2018

Newsticker 16.10.2018

Der Meistertitel im VOC geht diese Jahr an Werner Löseke und Paul Tenberge im 944. Sie haben bereits mehrfach den Meister-Titel eingefahren, aber dieses Jahr waren Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 244-VOC Urgestein (die Jungs im zweiten Rallye-Jahr) unterwegs recht nah dran und es war wirklich spannend zur Havellandrallye am vergangenen Wochenende. Also, Martin und Heiko erhalten den Vice-Titel im Volvo Cup 2018. Da haben schon andere Teams lange daran rum geknabbert, um den einzufahren. An die Sieger und an den Vice: herzlichen Glückwunsch!
Besonderes Augenmerk nun auf die neuen Ladies Gianna Gernot und Andrea Lukas, die mit dem hell blauen 944 ‚Schlumpf‘ wie sie ihn nennen den dritten Rang erreicht haben. Für Gianna war es die erste Rallye-Saison, hingegen Andrea war letztes Jahr zur Wedemark mit Anja im Volvo unterwegs. Also, weiter so!

Wirklich Pech hatten zum Saisonende hin Daniel Ostmann und Claudia Jung. Auf dem Weg zur Wedemark-Rallye (da war noch alles recht offen in der Rangliste) sind sie im Stau auf der Autobahn in einen blöden Unfall verwickelt worden, so dass sie nicht einmal zur Wedemark anreisen konnten.

Unsere Siegerehrung findet am 24.11.18 statt – die Einladungen gehen umgehend raus. Also, wie üblich am letzten Wochenende im November. Wir sehen uns also in Ortrand! Alle Teilnehmer des VOC sind natürlich herzlich eingeladen! An Freunde des VOC gehen in Kürze die Einladungen raus.

Entschuldigt die grafisch spärliche Dokumentaion der Saison (gemeint sind keine Fotos und wenig Rallye-Berichte) – manchmal ist die berichtende Spezies mit Dingen beschäftigt, die keinen Raum lassen für Schleifchen, Text und Deko sowie nette Berichte.

Bis gleich, Euer Kalle

admin

Nicht wirklich romantisch

17. Emmersdorfer ADAC-Baron-von-Arnetin Rallye

Ich habe es mir ein bisschen romantischer vorgestellt:
Eine mondäne Brauerei, wo Teams und ihre fliegenden Kisten richtig in Szene gesetzt werden. Wälder mit riesigen, schönen Bäumen, die das Sonnenlicht gleichmäßig verteilen. Elfengleiches Dahingleiten der Volvorienen …
Nun ja, war nicht so, aber trotzdem in Ordnung und gut organisiert.
Das Wetter angenehm sommerlich, hält mittags einen fetten Regenschauer bereit, damit die Pisten ja nicht trocken und staubig werden. Danke Petrus .-)
Vier VOC Teams am Start. Außer Krause/Nenninger, jeweils mit anderen Co Piloten: Werner Lösecke mit Sascha Wöll, Stefan Erndl mit Michael Stadlöder, Martin Gerstenberger mit Stefanie Fritzensmeier.

Dem Werner Lösecke und Co muss es im Wald wohl etwas kalt geworden sein, denn irgendwann fahren die beiden mit voller Innenraumheizung. Das hat dann auch prompt zum Sieg geführt. Ganz schön Hot, dieser Trick.
Wie versprochen konnte Martin Gerstenberger ein spannendes Sekundenduell mit Stefan Erndl liefern. Trotz super Co Steffi wurde Gerstenberger auf den dritten Platz verwiesen. Das macht aber nichts, denn der Bursche läuft gerade erst warm.
Krause und Nenninger belegten den ersten Platz von Hinten. Denen war wohl der Wald zu eng.

Nicht ganz grundlos, denn der Aretinische Wald entpuppte sich als tückische Häckselmaschine. Zu Hauf lackierten BMW die Bäume im Kaltpressverfahren um. Und das freut mich besonders, dass alle Volvo Teams schadfrei in`s Ziel gekommen sind.
(Alle? Nicht ganz. P. Rodewald hat seinem 242, welcher hier nicht gewertet wird, im Wald eine Wespentaille verpasst.)

Dank an die Co Piloten, welche mit multitasken Fähigkeiten den Fahrer auf der Strecke halten!

Der Ring ruft! Wir sehen uns in Teterow!

Rumpelstilz & Dalinka

VOC Saisonstart.

Eine mittelgroße Gruppe Wikingerschiffe geht in den Kampf, um den Ruf der schwedischen Blechtreibkunst zu verteidigen. Mit Morgennebel und Eis auf den Scheiben entwickelt sich das Wetter später zu einem top Frühlingstag. Wohl dem, der einen guten Aufschrieb und Co hat, da die tief stehende Sonne teilweise zum Blindflug zwingt.
Angeführt wurde die Volvo Präsentation in der Retro von Bastian Pfeifer und Markus Schäfer in ihrem lila Eisen. Diese verloren unterwegs einen Teil ihres Auspuffs, welches dann von Gerstenberger und Borack eingeebnet wird.
Silvio Molitor und Petra Standtke markieren mit dem Neuruppiner Volvo als Vorrausfahrzeug die Strecke. Leider wegen Motorschaden nicht bis zum Ziel.

Ostmann und Jung im 9er und Gruppe G legen sehenswerte Zeiten hin. Ein bißchen wie der Zauberer Gandalf, taucht aus dem Nichts Jochen Walter mit Co Meiners auf. Gibt seinen Jüngern je einen guten Rat mit auf den Weg und untermauert dies, in dem er Spitzenzeiten vorlegt. So schnell wie er kam, verschwand er aber auch wieder. Es beschleicht einem das Gefühl, dass der Getriebeschaden und das zerbröselte Domlager nur ein Vorwand waren, die Bühne vorzeitig verlassen zu können, damit die Kühe daheim nicht allzu lange warten müssen. Eine Augenweide, der 242 von Wiesner, welcher jetzt von Rodewald und Eichenauer geführt wird. Diese Top Rakete wird ebenfalls mit Klasse Zeiten über die Piste gebügelt. Auch hier wurde in WP4 das Getriebe filetiert, so dass es zu einem vorzeitigen Aus für dieses Team kam. Wenn auch nicht VOC konform, ist der Wagen doch eine schön anzuschauende Legende. Gerstenberger und Borack üben sich daran hier und da eine Sekunde einzufangen. Das gibt Aussicht auf spannende Duelle in diesem Jahr.

Nenninger und Krause haben bis Freitag Nacht geschraubt. Nicht ohne Lohn, denn Goldi fährt Goldi tadellos. Selbst eine Kiefer kann dieses Edelmetall nicht stoppen. Allerdings ist Wegezoll in Form des Kühlergrills und einem Blinker fällig. Wertungsmäßig wieder hinten in der Reihe, aber angekommen. Die vergessenen Hansis verbucht man noch unter ,,have must“ bei Greenhorns. Demzufolge kommen Löseke und Tenberge nicht an einem Pokal vorbei.
Die Strecke akzeptabel. Von den Eisschollen überzogenen Wegen ist später nicht mehr viel zu sehen, da diese in teils bösartige Schlammgruben verwandelt wurden. So mussten die Fahrer sich in Anpassung üben und das Handling von Eiskunstlauf über Schwimmen, Schlammcatchen, bis zum Graben wie ein Maulwurf, austarieren. Alles in allem ein feiner Auftakt, der Lust auf mehr von dieser „Schweinerei“ gemacht hat.

admin

Newsticker

… das Jahr läuft – die Vorbereitungen auch:

Anlässlich der Schwierigkeiten das aktuelle Reglement in flüssig-lesbarer Form aus dem Schwedischen zu übersetzen, gilt bis auf Weiteres das Reglement von 2017.

Die Änderungen, die für 2018 zu erwarten sind, liegen eher im Detail. Für Fragen dies bezüglich stehen Euch Silvio, Hagen und ich zur Verfügung.

Reglement 2017

admin

Newsticker

09.11.2017
Den Meistertitel im VOC geht dieses Jahr an Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff im 944. Sie haben mit einem fulminaten Durchmarsch je Rallye das Maximum an Punkten eingefahren! Herzlichen Glückwunsch!! Den Vice-Titel schnappen sich Werner Löseke und Paul Tenberge, letztendlich ein wenig knapp vor Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann im 944. An die Teams senden wir herzliche Glückwünsche! Details in der Berichterstattung liefern wir nach – es war extrem spannend und wir sahen hochwertiges Rallye-Geschehen mit den Volvo-Originalen.

Unsere Siegerehrung findet am 02.12.17 statt – die Einladungen gehen umgehend raus.

Wiesner/Harloff Wedemark 2017

admin

Newsticker

26.07.2017
Nächste Veranstaltung im VOC und Schotter-Cup ist am 26.08.17 – Janinas Wedemark Rallye: www.wedemark-rallye.de“. Wunderbare Rallye für Zuschauer und Teilnehmer!

Einige VOC-Teams testen die Holsten am 05.08.17 – www.msc-holstein.de

Kalle

Der Ring

One Ring to rule them all, one ring to find them, one ring to bring them all and in the darkness bind them… Blödsinn! Es ist der geniale Bergring Teterow. Auch 2017 durften wir VOC-Teams im Rahmen des Schotter-Cups am Bergring starten. Bekanntlich eine geniale Strecke, die mit ein wenig Glück einmal im Jahr für Rallyeautos geöffnet wird. 34 Schotter-Teams stehen am Start. Die meisten Teams sind nicht zum ersten mal hier und somit voll mit freudiger Erwartung geladen. Was der Regen, der zur Anreise über das Meck-Pomm-Land prasselt noch so im Plan hat, werden wir ja sehen.

Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff mit dem 940 sowie Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 240-VOC-Urgestein sind zeitig da und richten sich genüßlich in der feinen Location ein. Die Junioren Daniel Ostmann mit Claudia Jung und Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann sind dann bekanntlich nicht weit weg. Aus Berlin kommend der Skandix-Service-Bus mit Silvio Mollitor und Elena sowie das Happy-Landscape Team mit Philipp Nenninger, Jürgen Krause und mit dem goldenen 240, vormals aus dem Hause Herion. Im Gepäck haben sie leihweise Lennert Ehrenstein als Co für Anja C. Frese, die ihren 240 wieder am Start hat. Lennert wollte endlich mal die Welt auf dem Co-Sitz erkunden. Werner Löseke hat Thomas Johannhardt und seinen roten 940er Drachen dabei und sie erreichen die wunderbare Bergring-Szenerie irgendwann des Nachts.

Gut beraten sind die, die ganz entspannt am Vorabend des Rallye-Sprints die Strecke zu Fuß erkunden. Vollmundig und doch rätselnd wird diskutiert was alles ‚Voll‘ geht und was nicht. Am Morgen vordergründig normale Geschäftigkeit wie auf einem hiesigen Campingplatz. Genauer betrachtet wird derweil alles zum Start klar gemacht und die technischen Kommissare tun ihren Job. Am Bergring ist alles ein wenig anders und das ist prima so!
Los geht es und scheinbar hält der Regen inne. WP1 kommt als den Ring links herum daher. Wiesner / Harloff legen wie geplant flott auf, gefolgt von Löseke / Johannahrdt. Gut drauf zu WP1, was keine Überraschung ist sind Patrick Rodewald und Janosch Hartmann. Aber auch Ostmann / Jung und Gerstenberger / Borack tasten sich zügig ran an den Ring – erst einmal links herum wie das Mopet fährt. Krause / Nenninger auch gut dabei, nicht zuletzt da der goldene 240 nun artgerecht mit Bilstein-Dämpfern agieren kann.

Gleich in der ersten Runde erscheint ein BMW ganz dicht vor Wiesner/Harloff. So kriegen ein Scheinwerfer und die Windschutzscheibe ein paar Steinchen recht grob und unglücklich ab. Dennoch sind sie schlappe 2 Sekunden schneller als Löseke/Johannhardt. Nur 10 Sekunden später erreichen Rodewald/Hartmann das Ziel, gefolgt von Gerstenberger/Borack. Martin setzt nun auf ‚echte‘ Schotterreifen, was sich demnach als brauchbar erweist. Gleich weiter in WP2 als Runde um das Oval der Sandbahn. Hier haben Löseke/Tenberge die Nase knapp vor Wiesner/Harloff, gefolgt von Rodewald/Hartmann. Jürgen Krause und Philipp Nenninger verhaspeln sich am Eingangstor an dem Strohballen, der die Gelegenheit nutzt um deutliche Spuren in den güldenen Kotflügel des 240 zu schreiben.

WP3 geht wieder den Ring links herum und alle entdecken, dass da noch was geht. Wiesner hat wieder die Nase vorn. Krause/Nenninger haben Glück, denn sie rutschen in dem Schlammloch vor der Nordkurve aus. Der Ring ist mit viel Wasser – jetzt nur an dieser Stelle – etwas arg rutschig. Der 240 schwingt fröhlich mit dem Heck aus und dreht sich fast mit Tuchfühlung zur inneren Bande in die Nordkurve ein. Jürgen und Philipp haben so den Ausblick auf Jeffrey und kurz darauf auf Werner, wie sie die 940er für die Nordkurve anstellen, um durch den Krähenhorst zu zirkeln und gen Hechtsprung abzudüsen.

Nach WP4 steht es Wiesner/Harloff, Löseke/Johannhardt, Rodewald/Hartmann. Ostmann und Gerstenberger recht dicht dran. Anja käme wie üblich mal nach WP-km 90 in Gang. Alle haben bislang aber riesigen Spaß an dem wunderbaren Berg-Ring. Jürgen und Philipp haben in der 4 noch die Sache mit dem Plattfuß abzuarbeiten. Patrick und Janosch ereilt das Pech, dass ein HANS-Clip nicht mehr willig ist und sich nicht ordnungsgemäß am Helm einklicken läßt und das wo sie just am Start stehen. Später erhalten sie dafür 2 Minuten Strafzeit. Super ärgerlich das! Dann endlich der Ring rechts herum inkl. der Runde um die Sandbahn als WP 5 und 6.

Anja freut auf das Geschlängel nach der Ausfahrt um die Sandbahn wieder in der Ring hinein. Nach dem ersten Durchgang gibts es promt Gemecker von Silvio: Sieht ganz gut aus, aber das geht schneller! Besonderes Highlight ist nun der Hechtsprung gen Krähenhorst. Obwohl das bei der Strecke letztendlich das Gesamtwerk ist, was die Genialität des Ringes ausmacht. Spannend wieviel Meter an Ring nach der Landung am Hechtsprung (elegant und sanft auf vier Rädern?!) noch übrig sind, um die Bude um die ‚Rechts 3 lang 30 Rechts 2+ lang‘ zu bewegen. Jeffrey zieht durch und opfert noch ein Scheinwerferglas. Werner bleibt bezüglich Getriebe-Gezicke oder gar mit Abwerfen der Kardanwelle (wie letztes Jahr im Ziel) unauffällig. Ostmann tastet sich stetig und erfolgreich ran. Martin und Heiko stellen fest, dass Ihr 240er Scheunenfund sich auch zu ihrer zweiten Rallye als absolut taugliches Sportgerät eignet.

Am Ende des Tages sind alle happy und zur Entspannung gibt man sich dem VOC-Sommerfest hin. Klein aber fein – leider konnten einige VOC-Teams aus diversen Gründen nicht dabei sein. Großen Dank an den Veranstalter samt all den Helfern!

Bis gleich, Euer Kalle

Fotos: Stephan Metzker – Rally Picutres, GO-Sportfotografie, Klaus und Bea Richter, Cornell Hache

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