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Nicht wirklich romantisch

17. Emmersdorfer ADAC-Baron-von-Arnetin Rallye

Ich habe es mir ein bisschen romantischer vorgestellt:
Eine mondäne Brauerei, wo Teams und ihre fliegenden Kisten richtig in Szene gesetzt werden. Wälder mit riesigen, schönen Bäumen, die das Sonnenlicht gleichmäßig verteilen. Elfengleiches Dahingleiten der Volvorienen …
Nun ja, war nicht so, aber trotzdem in Ordnung und gut organisiert.
Das Wetter angenehm sommerlich, hält mittags einen fetten Regenschauer bereit, damit die Pisten ja nicht trocken und staubig werden. Danke Petrus .-)
Vier VOC Teams am Start. Außer Krause/Nenninger, jeweils mit anderen Co Piloten: Werner Lösecke mit Sascha Wöll, Stefan Erndl mit Michael Stadlöder, Martin Gerstenberger mit Stefanie Fritzensmeier.

Dem Werner Lösecke und Co muss es im Wald wohl etwas kalt geworden sein, denn irgendwann fahren die beiden mit voller Innenraumheizung. Das hat dann auch prompt zum Sieg geführt. Ganz schön Hot, dieser Trick.
Wie versprochen konnte Martin Gerstenberger ein spannendes Sekundenduell mit Stefan Erndl liefern. Trotz super Co Steffi wurde Gerstenberger auf den dritten Platz verwiesen. Das macht aber nichts, denn der Bursche läuft gerade erst warm.
Krause und Nenninger belegten den ersten Platz von Hinten. Denen war wohl der Wald zu eng.

Nicht ganz grundlos, denn der Aretinische Wald entpuppte sich als tückische Häckselmaschine. Zu Hauf lackierten BMW die Bäume im Kaltpressverfahren um. Und das freut mich besonders, dass alle Volvo Teams schadfrei in`s Ziel gekommen sind.
(Alle? Nicht ganz. P. Rodewald hat seinem 242, welcher hier nicht gewertet wird, im Wald eine Wespentaille verpasst.)

Dank an die Co Piloten, welche mit multitasken Fähigkeiten den Fahrer auf der Strecke halten!

Der Ring ruft! Wir sehen uns in Teterow!

Rumpelstilz & Dalinka

VOC Saisonstart.

Eine mittelgroße Gruppe Wikingerschiffe geht in den Kampf, um den Ruf der schwedischen Blechtreibkunst zu verteidigen. Mit Morgennebel und Eis auf den Scheiben entwickelt sich das Wetter später zu einem top Frühlingstag. Wohl dem, der einen guten Aufschrieb und Co hat, da die tief stehende Sonne teilweise zum Blindflug zwingt.
Angeführt wurde die Volvo Präsentation in der Retro von Bastian Pfeifer und Markus Schäfer in ihrem lila Eisen. Diese verloren unterwegs einen Teil ihres Auspuffs, welches dann von Gerstenberger und Borack eingeebnet wird.
Silvio Molitor und Petra Standtke markieren mit dem Neuruppiner Volvo als Vorrausfahrzeug die Strecke. Leider wegen Motorschaden nicht bis zum Ziel.

Ostmann und Jung im 9er und Gruppe G legen sehenswerte Zeiten hin. Ein bißchen wie der Zauberer Gandalf, taucht aus dem Nichts Jochen Walter mit Co Meiners auf. Gibt seinen Jüngern je einen guten Rat mit auf den Weg und untermauert dies, in dem er Spitzenzeiten vorlegt. So schnell wie er kam, verschwand er aber auch wieder. Es beschleicht einem das Gefühl, dass der Getriebeschaden und das zerbröselte Domlager nur ein Vorwand waren, die Bühne vorzeitig verlassen zu können, damit die Kühe daheim nicht allzu lange warten müssen. Eine Augenweide, der 242 von Wiesner, welcher jetzt von Rodewald und Eichenauer geführt wird. Diese Top Rakete wird ebenfalls mit Klasse Zeiten über die Piste gebügelt. Auch hier wurde in WP4 das Getriebe filetiert, so dass es zu einem vorzeitigen Aus für dieses Team kam. Wenn auch nicht VOC konform, ist der Wagen doch eine schön anzuschauende Legende. Gerstenberger und Borack üben sich daran hier und da eine Sekunde einzufangen. Das gibt Aussicht auf spannende Duelle in diesem Jahr.

Nenninger und Krause haben bis Freitag Nacht geschraubt. Nicht ohne Lohn, denn Goldi fährt Goldi tadellos. Selbst eine Kiefer kann dieses Edelmetall nicht stoppen. Allerdings ist Wegezoll in Form des Kühlergrills und einem Blinker fällig. Wertungsmäßig wieder hinten in der Reihe, aber angekommen. Die vergessenen Hansis verbucht man noch unter ,,have must“ bei Greenhorns. Demzufolge kommen Löseke und Tenberge nicht an einem Pokal vorbei.
Die Strecke akzeptabel. Von den Eisschollen überzogenen Wegen ist später nicht mehr viel zu sehen, da diese in teils bösartige Schlammgruben verwandelt wurden. So mussten die Fahrer sich in Anpassung üben und das Handling von Eiskunstlauf über Schwimmen, Schlammcatchen, bis zum Graben wie ein Maulwurf, austarieren. Alles in allem ein feiner Auftakt, der Lust auf mehr von dieser „Schweinerei“ gemacht hat.

admin

Newsticker

… das Jahr läuft – die Vorbereitungen auch:

Anlässlich der Schwierigkeiten das aktuelle Reglement in flüssig-lesbarer Form aus dem Schwedischen zu übersetzen, gilt bis auf Weiteres das Reglement von 2017.

Die Änderungen, die für 2018 zu erwarten sind, liegen eher im Detail. Für Fragen dies bezüglich stehen Euch Silvio, Hagen und ich zur Verfügung.

Reglement 2017

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Fröhliche…

Liebe VOC-Teams, Liebe Freunde, Liebe Fans,

wir wünschen Euch mit Euren Familien und Freunden fröhliche Feiertage und einen prima Rutsch ins neue Jahr!

Bis gleich, Eure Kalle und Team

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Newsticker

09.11.2017
Den Meistertitel im VOC geht dieses Jahr an Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff im 944. Sie haben mit einem fulminaten Durchmarsch je Rallye das Maximum an Punkten eingefahren! Herzlichen Glückwunsch!! Den Vice-Titel schnappen sich Werner Löseke und Paul Tenberge, letztendlich ein wenig knapp vor Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann im 944. An die Teams senden wir herzliche Glückwünsche! Details in der Berichterstattung liefern wir nach – es war extrem spannend und wir sahen hochwertiges Rallye-Geschehen mit den Volvo-Originalen.

Unsere Siegerehrung findet am 02.12.17 statt – die Einladungen gehen umgehend raus.

Wiesner/Harloff Wedemark 2017

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Newsticker

26.07.2017
Nächste Veranstaltung im VOC und Schotter-Cup ist am 26.08.17 – Janinas Wedemark Rallye: www.wedemark-rallye.de“. Wunderbare Rallye für Zuschauer und Teilnehmer!

Einige VOC-Teams testen die Holsten am 05.08.17 – www.msc-holstein.de

Kalle

Der Ring

One Ring to rule them all, one ring to find them, one ring to bring them all and in the darkness bind them… Blödsinn! Es ist der geniale Bergring Teterow. Auch 2017 durften wir VOC-Teams im Rahmen des Schotter-Cups am Bergring starten. Bekanntlich eine geniale Strecke, die mit ein wenig Glück einmal im Jahr für Rallyeautos geöffnet wird. 34 Schotter-Teams stehen am Start. Die meisten Teams sind nicht zum ersten mal hier und somit voll mit freudiger Erwartung geladen. Was der Regen, der zur Anreise über das Meck-Pomm-Land prasselt noch so im Plan hat, werden wir ja sehen.




Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff mit dem 940 sowie Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 240-VOC-Urgestein sind zeitig da und richten sich genüßlich in der feinen Location ein. Die Junioren Daniel Ostmann mit Claudia Jung und Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann sind dann bekanntlich nicht weit weg. Aus Berlin kommend der Skandix-Service-Bus mit Silvio Mollitor und Elena sowie das Happy-Landscape Team mit Philipp Nenninger, Jürgen Krause und mit dem goldenen 240, vormals aus dem Hause Herion. Im Gepäck haben sie leihweise Lennert Ehrenstein als Co für Anja C. Frese, die ihren 240 wieder am Start hat. Lennert wollte endlich mal die Welt auf dem Co-Sitz erkunden. Werner Löseke hat Thomas Johannhardt und seinen roten 940er Drachen dabei und sie erreichen die wunderbare Bergring-Szenerie irgendwann des Nachts.




Gut beraten sind die, die ganz entspannt am Vorabend des Rallye-Sprints die Strecke zu Fuß erkunden. Vollmundig und doch rätselnd wird diskutiert was alles ‚Voll‘ geht und was nicht. Am Morgen vordergründig normale Geschäftigkeit wie auf einem hiesigen Campingplatz. Genauer betrachtet wird derweil alles zum Start klar gemacht und die technischen Kommissare tun ihren Job. Am Bergring ist alles ein wenig anders und das ist prima so!
Los geht es und scheinbar hält der Regen inne. WP1 kommt als den Ring links herum daher. Wiesner / Harloff legen wie geplant flott auf, gefolgt von Löseke / Johannahrdt. Gut drauf zu WP1, was keine Überraschung ist sind Patrick Rodewald und Janosch Hartmann. Aber auch Ostmann / Jung und Gerstenberger / Borack tasten sich zügig ran an den Ring – erst einmal links herum wie das Mopet fährt. Krause / Nenninger auch gut dabei, nicht zuletzt da der goldene 240 nun artgerecht mit Bilstein-Dämpfern agieren kann.




Gleich in der ersten Runde erscheint ein BMW ganz dicht vor Wiesner/Harloff. So kriegen ein Scheinwerfer und die Windschutzscheibe ein paar Steinchen recht grob und unglücklich ab. Dennoch sind sie schlappe 2 Sekunden schneller als Löseke/Johannhardt. Nur 10 Sekunden später erreichen Rodewald/Hartmann das Ziel, gefolgt von Gerstenberger/Borack. Martin setzt nun auf ‚echte‘ Schotterreifen, was sich demnach als brauchbar erweist. Gleich weiter in WP2 als Runde um das Oval der Sandbahn. Hier haben Löseke/Tenberge die Nase knapp vor Wiesner/Harloff, gefolgt von Rodewald/Hartmann. Jürgen Krause und Philipp Nenninger verhaspeln sich am Eingangstor an dem Strohballen, der die Gelegenheit nutzt um deutliche Spuren in den güldenen Kotflügel des 240 zu schreiben.




WP3 geht wieder den Ring links herum und alle entdecken, dass da noch was geht. Wiesner hat wieder die Nase vorn. Krause/Nenninger haben Glück, denn sie rutschen in dem Schlammloch vor der Nordkurve aus. Der Ring ist mit viel Wasser – jetzt nur an dieser Stelle – etwas arg rutschig. Der 240 schwingt fröhlich mit dem Heck aus und dreht sich fast mit Tuchfühlung zur inneren Bande in die Nordkurve ein. Jürgen und Philipp haben so den Ausblick auf Jeffrey und kurz darauf auf Werner, wie sie die 940er für die Nordkurve anstellen, um durch den Krähenhorst zu zirkeln und gen Hechtsprung abzudüsen.

Nach WP4 steht es Wiesner/Harloff, Löseke/Johannhardt, Rodewald/Hartmann. Ostmann und Gerstenberger recht dicht dran. Anja käme wie üblich mal nach WP-km 90 in Gang. Alle haben bislang aber riesigen Spaß an dem wunderbaren Berg-Ring. Jürgen und Philipp haben in der 4 noch die Sache mit dem Plattfuß abzuarbeiten. Patrick und Janosch ereilt das Pech, dass ein HANS-Clip nicht mehr willig ist und sich nicht ordnungsgemäß am Helm einklicken läßt und das wo sie just am Start stehen. Später erhalten sie dafür 2 Minuten Strafzeit. Super ärgerlich das! Dann endlich der Ring rechts herum inkl. der Runde um die Sandbahn als WP 5 und 6.




Anja freut auf das Geschlängel nach der Ausfahrt um die Sandbahn wieder in der Ring hinein. Nach dem ersten Durchgang gibts es promt Gemecker von Silvio: Sieht ganz gut aus, aber das geht schneller! Besonderes Highlight ist nun der Hechtsprung gen Krähenhorst. Obwohl das bei der Strecke letztendlich das Gesamtwerk ist, was die Genialität des Ringes ausmacht. Spannend wieviel Meter an Ring nach der Landung am Hechtsprung (elegant und sanft auf vier Rädern?!) noch übrig sind, um die Bude um die ‚Rechts 3 lang 30 Rechts 2+ lang‘ zu bewegen. Jeffrey zieht durch und opfert noch ein Scheinwerferglas. Werner bleibt bezüglich Getriebe-Gezicke oder gar mit Abwerfen der Kardanwelle (wie letztes Jahr im Ziel) unauffällig. Ostmann tastet sich stetig und erfolgreich ran. Martin und Heiko stellen fest, dass Ihr 240er Scheunenfund sich auch zu ihrer zweiten Rallye als absolut taugliches Sportgerät eignet.


Am Ende des Tages sind alle happy und zur Entspannung gibt man sich dem VOC-Sommerfest hin. Klein aber fein – leider konnten einige VOC-Teams aus diversen Gründen nicht dabei sein. Großen Dank an den Veranstalter samt all den Helfern!

Bis gleich, Euer Kalle

Fotos: Stephan Metzker – Rally Picutres, GO-Sportfotografie, Klaus und Bea Richter, Cornell Hache

admin

Newsticker

30.06.2017
Der Fokus der VOC Team richtet sich gen Bergring Teterow am 08.07.2017 mit VOC Sommerfest. Der Bergring ist, da bekanntlich schwer traditionsbeladen jährlich im Rahmen des Schotter-Cups eine ganz besondere Rallye – mehr ein Sprint, aber dafür exzellent!

29.06.2017
… aktuell lief die Stemweder Berg – top Veranstaltung! Details folgen, sobald das Durcheinander in der Kronologie der VOC-Berichte zurück bis April 2016 wieder her gestellt ist. Das wilde Netz heut-zu-Tage ist einfach voll unsinnigen Attacken auf Webspace. Hmpf. Wir arbeiten dran!

Bis gleich Euer Kalle

knut_inge

Vier gewinnt?

Vierter Lauf zum VOC 2017 – die 16. ADAC Emmersdorfer Baron von Aretin Schotterrallye

„Boa! Nee, ne? Schon wieder so heiß? Un dann in die alte Karre? Ohne Klima? Mit die teuren Schlübber un den Strampler drübba? Das is was für Bekloppte, odda?“

So oder so ähnlich hat es sich wohl bei jenen angehört, die im angrenzenden Weissbierstadel das kühle Blonde in gemütlicher Atmosphäre den warmen Sprudel in den heißen Autos bei hochsommerlichen Temperaturen vorgezogen haben. Allen jenen, die sich der Quälerei entzogen haben sei gesagt:
Ihr habt was verpasst! Was? Nun: anspruchsvolle Strecken. Eng und selektiv. Keine Meterangaben zwischen den Kurven (nur in…in…in…) ließen die Beifahrer noch mehr schwitzen als üblich.
Nur 35 Autos insgesamt stellten sich der Hatz durch die Wälder des Herrn Baron von Arentin.
Fünf davon immerhin auf Volvo Original. 15% des Starterfeldes. Der Trend hält also auch hier an und die Veranstalter, in diesem Jahr durch KFP und Wegfall der Gruppe H keinesfalls verwöhnt, sind froh über die geschlossen auftretenden Schwedenpanzer.
Erfreulich vor allem, dass die beiden Junioren, Patrik Rodewald und Daniel Ostmann mit ihren Co’s, ihr Programm so diszipliniert abspulen und fleißig bei jedem Lauf Kilometer und somit Erfahrung sammeln.


Zu ihnen gesellten sich der Meisterschaftsführende Jeffrey Wiesner mit Stefan Harloff, Werner Löseke mit Paul Tenberge sowie Hagen Fritsch mit Martin Luthardt. Letztere hatten aber bereits beim Abfahren ein Problem mit dem Schaltgestänge, so dass hier wichtige Kilometer gar nicht erst gefahren werden konnten. Doch der Solidarität unter den Volvo Teams sei Dank, fuhr man eben teilweise mit dem Schrieb der anderen (Danke an Paul).
WP1, ein reines Schotterstück mit schönen Waldpassagen wurde wie erwartet eine Beute von Wiesner / Harloff. Nur 4 Sekunden dahinter lauerten Loeseke / Tenberge. Erfreulich das Patrik Rodewald mit Marcel Gruber bei Ihrer erst 4. Rallye mit nur 10 Sekunden Rückstand auf Wiesner auf den schwierigen Strecken erstaunlich gut im Gruppe G-Auto mithalten konnten. Daniel Ostmann und Claudia Jung kamen auch gut zurecht, hatten aber bereits einen kleinen Rückstand und bei Team Fritsch / Luthardt machte das notdürftig reparierte Schaltgestänge was es wollte. Da war nur das Ziel das Ziel!
WP1 war auch maßgebend für den weiteren Verlauf der Rallye. Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff holten sich alle Bestzeiten vor Loeseke / Tenberge. Am Ende belegten diese beiden die Plätze 5 und 7 im Gesamtklassement! Toller Erfolg auch für Patrik Rodewald (Er schrieb am Freitagvormittag noch flugs seine Meisterprüfung, bevor er die 600km nach Niederbayern „gurkte“) mit Platz 10 im Gesamt und Platz 3 im Volvo Original Cup.
Seriöser 4 Platz im VOC für Daniel Ostmann und Claudia Jung. Auch hier geht es spürbar aufwärts.


Fritsch / Luthardt erlebten nach vielen kleinen Problemen eine Rallye zum Vergessen, was in der nachträglichen Disqualifikation nach der Zieldurchfahrt (welche nach Kupplungsschaden mit Schieben erreicht wurde) gipfelte.
Alles in allem eine schöne Veranstaltung mit leider zu wenig Teilnehmern.

Als nächster Lauf steht als reiner Asphalt Lauf die DRM Veranstaltung Stemweder Berg mit über 140 WP Kilometern auf dem Programm. Wir sind gespannt auf weitere spannende Kämpfe im VOC Deutschland.

Knut-Inge

Fotos: Cornell Hache

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Südschweden 2017

Am Herrentag nach Südschweden hieß es dieses Jahr mit Kopfschmerzen Garantie! Nicht durch übermäßigen Verzehr von Alkohol sondern einfach nur Sonne satt!

Drei Volvos vertreten durch alle Modelle, die im Cup zulässig sind traten die Reise bei bestem schwedisches Sonnenwetter an. Mit im Schlepptau Silvio samt Familie und dem Servicebus komplettiert mit Parts von Skandix… man weiß ja nie? Das Favoriten Team Mayer hatten eine Anreise von 1100 km einfach + Fähre Rostock -Trelleborg. Die SSR haben sie nur so zum Spaß gefahren – sie starten sonst zu Läufen des schwedischen VOC. Auch dort natürlich nur zum Spaß (und für die Seniorenwertung ü50) Diesmal hatte der Veranstalter extra für uns drei deutschen Volvofahrer mal schnell eine eigene Klasse „erfunden“… Nichtschwedische Volvo Original ?? und 50% Rabat aufs Startgeld. Die gesamte Rallye ist übrigens EIN Aha-Erlebnis… Wobei Siggi das schon gelassener sieht, er ist dort schon 1992 mit Frau Renate und deren damaligen einjährigen Sohn als Serviceteam gestartet. Sie wurden ihrer Favoritenrolle trotz oder gerade wegen ihrer älteren 240er Lady gerecht und gewannen mit allen 11 WP Bestzeiten die Klasse. Der Kampf mit Werner und Pauls 940 ging auf den kürzeren Prüfungen allerdings auch mal um Zehntelsekunden! Platzierung für die deutschen Volvos 43, 44 und 45 von 75 Startern, wobei Team Sigi und Renate den Altersschnitt Fahrer/Fahrzeug mit zusammen 152 Jahren wohl deutlich nach oben geschraubt haben. Ohne Siegerehrung direkt hopphopp auf den Hänger und gerade rechtzeitig auf die Fähre – Klappe zu und ab nach Hause ohne Pause… so läuft das bei Meyers – ca. 5 mal im Jahr.


Freitag gab es ein Serviceplatz mit feinster Kulisse. Der Marktplatz mitten in Karslkrona hatte was für sich. Samstag ging es ins 75 km entfernte Thingsryd auf dem Schotterplatz, der bei brütenden 27 Grad alles mit Staub bedeckte was nicht schon anderweitig abgedeckt war. Christoph, Guido, Sebastian, Freddi und Silvio hatten an beiden Standorten auch zwischen den Servicen ihren Spaß und für Unterhaltung wurde gegenseitig gesorgt – das schreit nach Wiederholung!!!! Wir sind einfach eine dufte Truppe mit Nacken gewesen, später auch auf dem Grill, Insider unter Mechanikern ?


Team Werner und Paul sind beide mit ihren Frauen angereist und jedesmal, wenn sie in den Service gekommen sind hast Du auch dort 2 ältere Herren gesehen die über beide Ohren strahlten, was macht der schwedische Schotter ein Spaß! Bei der Abreise hatten sie nicht so ein Stress wie Team Mayer, ihre Heimreise ging ja auch nur halb so tief ins Deutschland hinein. So wurden noch drei Tage Urlaub dran gehängt.

Team Schultes/Noll sind da unsere Spaßvögel gewesen immer am Feiern, ob im Lager, in der Unterkunft oder Ende auf dem Auto. Auch bei ihnen lief alles Tuttifrutti, in Wp 6 ging es aber doch mit dem rechten Vorderrad etwas durchs Gras, in dem ein ordentlicher Stein verborgen war. Auf der Prüfung kurz die jetzt viereckige Alufelge entfernt und mit neuen Pneu aufgezogen und weiter zum Service. Im Service wurde festgestellt dass, das Federbein krum ist und der Dreieckslenker etwas verschoben. Kurzer Hand half eine Spurplatte das Schleifen des Rades am Federbein zu verhindern. Kurz die Spur kontrolliert und der Spaß konnte weitergehen. Volvo halt … ?


Die kürzeste Reise hatten Silvio und Anhang, Berlin-Rostock (Katzensprung) Rostock-Trelleborg Fähre und nochmal 250 km bis Nähe Karlskrona. Es wurde kurzer Hand ein Familien Urlaub um die Rallye gebaut, 2 Wochen gesamt sind es geworden und diese waren sehr schön: Rallye, Angeln und Skandinavien … was willst Du mehr ?

Silvio

Fotos: Gerd Schultes und Silvio Mollitor

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