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VOC-Meister 2018

Newsticker 16.10.2018

Der Meistertitel im VOC geht diese Jahr an Werner L├Âseke und Paul Tenberge im 944. Sie haben bereits mehrfach den Meister-Titel eingefahren, aber dieses Jahr waren Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 244-VOC Urgestein (die Jungs im zweiten Rallye-Jahr) unterwegs recht nah dran und es war wirklich spannend zur Havellandrallye am vergangenen Wochenende. Also, Martin und Heiko erhalten den Vice-Titel im Volvo Cup 2018. Da haben schon andere Teams lange daran rum geknabbert, um den einzufahren. An die Sieger und an den Vice: herzlichen Gl├╝ckwunsch!
Besonderes Augenmerk nun auf die neuen Ladies Gianna Gernot und Andrea Lukas, die mit dem hell blauen 944 ‚Schlumpf‘ wie sie ihn nennen den dritten Rang erreicht haben. F├╝r Gianna war es die erste Rallye-Saison, hingegen Andrea war letztes Jahr zur Wedemark mit Anja im Volvo unterwegs. Also, weiter so!

Wirklich Pech hatten zum Saisonende hin Daniel Ostmann und Claudia Jung. Auf dem Weg zur Wedemark-Rallye (da war noch alles recht offen in der Rangliste) sind sie im Stau auf der Autobahn in einen bl├Âden Unfall verwickelt worden, so dass sie nicht einmal zur Wedemark anreisen konnten.

Unsere Siegerehrung findet am 24.11.18 statt ÔÇô die Einladungen gehen umgehend raus. Also, wie ├╝blich am letzten Wochenende im November. Wir sehen uns also in Ortrand! Alle Teilnehmer des VOC sind nat├╝rlich herzlich eingeladen! An Freunde des VOC gehen in K├╝rze die Einladungen raus.

Entschuldigt die grafisch sp├Ąrliche Dokumentaion der Saison (gemeint sind keine Fotos und wenig Rallye-Berichte) – manchmal ist die berichtende Spezies mit Dingen besch├Ąftigt, die keinen Raum lassen f├╝r Schleifchen, Text und Deko sowie nette Berichte.

Bis gleich, Euer Kalle

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Nicht wirklich romantisch

17. Emmersdorfer ADAC-Baron-von-Arnetin Rallye

Ich habe es mir ein bisschen romantischer vorgestellt:
Eine mond├Ąne Brauerei, wo Teams und ihre fliegenden Kisten richtig in Szene gesetzt werden. W├Ąlder mit riesigen, sch├Ânen B├Ąumen, die das Sonnenlicht gleichm├Ą├čig verteilen. Elfengleiches Dahingleiten der Volvorienen …
Nun ja, war nicht so, aber trotzdem in Ordnung und gut organisiert.
Das Wetter angenehm sommerlich, h├Ąlt mittags einen fetten Regenschauer bereit, damit die Pisten ja nicht trocken und staubig werden. Danke Petrus .-)
Vier VOC Teams am Start. Au├čer Krause/Nenninger, jeweils mit anderen Co Piloten: Werner L├Âsecke mit Sascha W├Âll, Stefan Erndl mit Michael Stadl├Âder, Martin Gerstenberger mit Stefanie Fritzensmeier.

Dem Werner L├Âsecke und Co muss es im Wald wohl etwas kalt geworden sein, denn irgendwann fahren die beiden mit voller Innenraumheizung. Das hat dann auch prompt zum Sieg gef├╝hrt. Ganz sch├Ân Hot, dieser Trick.
Wie versprochen konnte Martin Gerstenberger ein spannendes Sekundenduell mit Stefan Erndl liefern. Trotz super Co Steffi wurde Gerstenberger auf den dritten Platz verwiesen. Das macht aber nichts, denn der Bursche l├Ąuft gerade erst warm.
Krause und Nenninger belegten den ersten Platz von Hinten. Denen war wohl der Wald zu eng.

Nicht ganz grundlos, denn der Aretinische Wald entpuppte sich als t├╝ckische H├Ąckselmaschine. Zu Hauf lackierten BMW die B├Ąume im Kaltpressverfahren um. Und das freut mich besonders, dass alle Volvo Teams schadfrei in`s Ziel gekommen sind.
(Alle? Nicht ganz. P. Rodewald hat seinem 242, welcher hier nicht gewertet wird, im Wald eine Wespentaille verpasst.)

Dank an die Co Piloten, welche mit multitasken F├Ąhigkeiten den Fahrer auf der Strecke halten!

Der Ring ruft! Wir sehen uns in Teterow!

Rumpelstilz & Dalinka

VOC Saisonstart.

Eine mittelgro├če Gruppe Wikingerschiffe geht in den Kampf, um den Ruf der schwedischen Blechtreibkunst zu verteidigen. Mit Morgennebel und Eis auf den Scheiben entwickelt sich das Wetter sp├Ąter zu einem top Fr├╝hlingstag. Wohl dem, der einen guten Aufschrieb und Co hat, da die tief stehende Sonne teilweise zum Blindflug zwingt.
Angef├╝hrt wurde die Volvo Pr├Ąsentation in der Retro von Bastian Pfeifer und Markus Sch├Ąfer in ihrem lila Eisen. Diese verloren unterwegs einen Teil ihres Auspuffs, welches dann von Gerstenberger und Borack eingeebnet wird.
Silvio Molitor und Petra Standtke markieren mit dem Neuruppiner Volvo als Vorrausfahrzeug die Strecke. Leider wegen Motorschaden nicht bis zum Ziel.

Ostmann und Jung im 9er und Gruppe G legen sehenswerte Zeiten hin. Ein bi├čchen wie der Zauberer Gandalf, taucht aus dem Nichts Jochen Walter mit Co Meiners auf. Gibt seinen J├╝ngern je einen guten Rat mit auf den Weg und untermauert dies, in dem er Spitzenzeiten vorlegt. So schnell wie er kam, verschwand er aber auch wieder. Es beschleicht einem das Gef├╝hl, dass der Getriebeschaden und das zerbr├Âselte Domlager nur ein Vorwand waren, die B├╝hne vorzeitig verlassen zu k├Ânnen, damit die K├╝he daheim nicht allzu lange warten m├╝ssen. Eine Augenweide, der 242 von Wiesner, welcher jetzt von Rodewald und Eichenauer gef├╝hrt wird. Diese Top Rakete wird ebenfalls mit Klasse Zeiten ├╝ber die Piste geb├╝gelt. Auch hier wurde in WP4 das Getriebe filetiert, so dass es zu einem vorzeitigen Aus f├╝r dieses Team kam. Wenn auch nicht VOC konform, ist der Wagen doch eine sch├Ân anzuschauende Legende. Gerstenberger und Borack ├╝ben sich daran hier und da eine Sekunde einzufangen. Das gibt Aussicht auf spannende Duelle in diesem Jahr.

Nenninger und Krause haben bis Freitag Nacht geschraubt. Nicht ohne Lohn, denn Goldi f├Ąhrt Goldi tadellos. Selbst eine Kiefer kann dieses Edelmetall nicht stoppen. Allerdings ist Wegezoll in Form des K├╝hlergrills und einem Blinker f├Ąllig. Wertungsm├Ą├čig wieder hinten in der Reihe, aber angekommen. Die vergessenen Hansis verbucht man noch unter ,,have must“ bei Greenhorns. Demzufolge kommen L├Âseke und Tenberge nicht an einem Pokal vorbei.
Die Strecke akzeptabel. Von den Eisschollen ├╝berzogenen Wegen ist sp├Ąter nicht mehr viel zu sehen, da diese in teils b├Âsartige Schlammgruben verwandelt wurden. So mussten die Fahrer sich in Anpassung ├╝ben und das Handling von Eiskunstlauf ├╝ber Schwimmen, Schlammcatchen, bis zum Graben wie ein Maulwurf, austarieren. Alles in allem ein feiner Auftakt, der Lust auf mehr von dieser „Schweinerei“ gemacht hat.

admin

Newsticker

… das Jahr l├Ąuft – die Vorbereitungen auch:

Anl├Ąsslich der Schwierigkeiten das aktuelle Reglement in fl├╝ssig-lesbarer Form aus dem Schwedischen zu ├╝bersetzen, gilt bis auf Weiteres das Reglement von 2017.

Die Änderungen, die für 2018 zu erwarten sind, liegen eher im Detail. Für Fragen dies bezüglich stehen Euch Silvio, Hagen und ich zur Verfügung.

Reglement 2017

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Newsticker

09.11.2017
Den Meistertitel im VOC geht dieses Jahr an Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff im 944. Sie haben mit einem fulminaten Durchmarsch je Rallye das Maximum an Punkten eingefahren! Herzlichen Gl├╝ckwunsch!! Den Vice-Titel schnappen sich Werner L├Âseke und Paul Tenberge, letztendlich ein wenig knapp vor Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann im 944. An die Teams senden wir herzliche Gl├╝ckw├╝nsche! Details in der Berichterstattung liefern wir nach – es war extrem spannend und wir sahen hochwertiges Rallye-Geschehen mit den Volvo-Originalen.

Unsere Siegerehrung findet am 02.12.17 statt – die Einladungen gehen umgehend raus.

Wiesner/Harloff Wedemark 2017

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Newsticker

26.07.2017
N├Ąchste Veranstaltung im VOC und Schotter-Cup ist am 26.08.17 – Janinas Wedemark Rallye: www.wedemark-rallye.de“. Wunderbare Rallye f├╝r Zuschauer und Teilnehmer!

Einige VOC-Teams testen die Holsten am 05.08.17 – www.msc-holstein.de

Kalle

Der Ring

One Ring to rule them all, one ring to find them, one ring to bring them all and in the darkness bind them… Bl├Âdsinn! Es ist der geniale Bergring Teterow. Auch 2017 durften wir VOC-Teams im Rahmen des Schotter-Cups am Bergring starten. Bekanntlich eine geniale Strecke, die mit ein wenig Gl├╝ck einmal im Jahr f├╝r Rallyeautos ge├Âffnet wird. 34 Schotter-Teams stehen am Start. Die meisten Teams sind nicht zum ersten mal hier und somit voll mit freudiger Erwartung geladen. Was der Regen, der zur Anreise ├╝ber das Meck-Pomm-Land prasselt noch so im Plan hat, werden wir ja sehen.

Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff mit dem 940 sowie Martin Gerstenberger und Heiko Borack mit dem 240-VOC-Urgestein sind zeitig da und richten sich gen├╝├člich in der feinen Location ein. Die Junioren Daniel Ostmann mit Claudia Jung und Patrick Rodewald mit Janosch Hartmann sind dann bekanntlich nicht weit weg. Aus Berlin kommend der Skandix-Service-Bus mit Silvio Mollitor und Elena sowie das Happy-Landscape Team mit Philipp Nenninger, J├╝rgen Krause und mit dem goldenen 240, vormals aus dem Hause Herion. Im Gep├Ąck haben sie leihweise Lennert Ehrenstein als Co f├╝r Anja C. Frese, die ihren 240 wieder am Start hat. Lennert wollte endlich mal die Welt auf dem Co-Sitz erkunden. Werner L├Âseke hat Thomas Johannhardt und seinen roten 940er Drachen dabei und sie erreichen die wunderbare Bergring-Szenerie irgendwann des Nachts.

Gut beraten sind die, die ganz entspannt am Vorabend des Rallye-Sprints die Strecke zu Fu├č erkunden. Vollmundig und doch r├Ątselnd wird diskutiert was alles ‚Voll‘ geht und was nicht. Am Morgen vordergr├╝ndig normale Gesch├Ąftigkeit wie auf einem hiesigen Campingplatz. Genauer betrachtet wird derweil alles zum Start klar gemacht und die technischen Kommissare tun ihren Job. Am Bergring ist alles ein wenig anders und das ist prima so!
Los geht es und scheinbar h├Ąlt der Regen inne. WP1 kommt als den Ring links herum daher. Wiesner / Harloff legen wie geplant flott auf, gefolgt von L├Âseke / Johannahrdt. Gut drauf zu WP1, was keine ├ťberraschung ist sind Patrick Rodewald und Janosch Hartmann. Aber auch Ostmann / Jung und Gerstenberger / Borack tasten sich z├╝gig ran an den Ring – erst einmal links herum wie das Mopet f├Ąhrt. Krause / Nenninger auch gut dabei, nicht zuletzt da der goldene 240 nun artgerecht mit Bilstein-D├Ąmpfern agieren kann.

Gleich in der ersten Runde erscheint ein BMW ganz dicht vor Wiesner/Harloff. So kriegen ein Scheinwerfer und die Windschutzscheibe ein paar Steinchen recht grob und ungl├╝cklich ab. Dennoch sind sie schlappe 2 Sekunden schneller als L├Âseke/Johannhardt. Nur 10 Sekunden sp├Ąter erreichen Rodewald/Hartmann das Ziel, gefolgt von Gerstenberger/Borack. Martin setzt nun auf ‚echte‘ Schotterreifen, was sich demnach als brauchbar erweist. Gleich weiter in WP2 als Runde um das Oval der Sandbahn. Hier haben L├Âseke/Tenberge die Nase knapp vor Wiesner/Harloff, gefolgt von Rodewald/Hartmann. J├╝rgen Krause und Philipp Nenninger verhaspeln sich am Eingangstor an dem Strohballen, der die Gelegenheit nutzt um deutliche Spuren in den g├╝ldenen Kotfl├╝gel des 240 zu schreiben.

WP3 geht wieder den Ring links herum und alle entdecken, dass da noch was geht. Wiesner hat wieder die Nase vorn. Krause/Nenninger haben Gl├╝ck, denn sie rutschen in dem Schlammloch vor der Nordkurve aus. Der Ring ist mit viel Wasser – jetzt nur an dieser Stelle – etwas arg rutschig. Der 240 schwingt fr├Âhlich mit dem Heck aus und dreht sich fast mit Tuchf├╝hlung zur inneren Bande in die Nordkurve ein. J├╝rgen und Philipp haben so den Ausblick auf Jeffrey und kurz darauf auf Werner, wie sie die 940er f├╝r die Nordkurve anstellen, um durch den Kr├Ąhenhorst zu zirkeln und gen Hechtsprung abzud├╝sen.

Nach WP4 steht es Wiesner/Harloff, L├Âseke/Johannhardt, Rodewald/Hartmann. Ostmann und Gerstenberger recht dicht dran. Anja k├Ąme wie ├╝blich mal nach WP-km 90 in Gang. Alle haben bislang aber riesigen Spa├č an dem wunderbaren Berg-Ring. J├╝rgen und Philipp haben in der 4 noch die Sache mit dem Plattfu├č abzuarbeiten. Patrick und Janosch ereilt das Pech, dass ein HANS-Clip nicht mehr willig ist und sich nicht ordnungsgem├Ą├č am Helm einklicken l├Ą├čt und das wo sie just am Start stehen. Sp├Ąter erhalten sie daf├╝r 2 Minuten Strafzeit. Super ├Ąrgerlich das! Dann endlich der Ring rechts herum inkl. der Runde um die Sandbahn als WP 5 und 6.

Anja freut auf das Geschl├Ąngel nach der Ausfahrt um die Sandbahn wieder in der Ring hinein. Nach dem ersten Durchgang gibts es promt Gemecker von Silvio: Sieht ganz gut aus, aber das geht schneller! Besonderes Highlight ist nun der Hechtsprung gen Kr├Ąhenhorst. Obwohl das bei der Strecke letztendlich das Gesamtwerk ist, was die Genialit├Ąt des Ringes ausmacht. Spannend wieviel Meter an Ring nach der Landung am Hechtsprung (elegant und sanft auf vier R├Ądern?!) noch ├╝brig sind, um die Bude um die ‚Rechts 3 lang 30 Rechts 2+ lang‘ zu bewegen. Jeffrey zieht durch und opfert noch ein Scheinwerferglas. Werner bleibt bez├╝glich Getriebe-Gezicke oder gar mit Abwerfen der Kardanwelle (wie letztes Jahr im Ziel) unauff├Ąllig. Ostmann tastet sich stetig und erfolgreich ran. Martin und Heiko stellen fest, dass Ihr 240er Scheunenfund sich auch zu ihrer zweiten Rallye als absolut taugliches Sportger├Ąt eignet.

Am Ende des Tages sind alle happy und zur Entspannung gibt man sich dem VOC-Sommerfest hin. Klein aber fein – leider konnten einige VOC-Teams aus diversen Gr├╝nden nicht dabei sein. Gro├čen Dank an den Veranstalter samt all den Helfern!

Bis gleich, Euer Kalle

Fotos: Stephan Metzker – Rally Picutres, GO-Sportfotografie, Klaus und Bea Richter, Cornell Hache

admin

Newsticker

30.06.2017
Der Fokus der VOC Team richtet sich gen Bergring Teterow am 08.07.2017 mit VOC Sommerfest. Der Bergring ist, da bekanntlich schwer traditionsbeladen j├Ąhrlich im Rahmen des Schotter-Cups eine ganz besondere Rallye – mehr ein Sprint, aber daf├╝r exzellent!

29.06.2017
… aktuell lief die Stemweder Berg – top Veranstaltung! Details folgen, sobald das Durcheinander in der Kronologie der VOC-Berichte zur├╝ck bis April 2016 wieder her gestellt ist. Das wilde Netz heut-zu-Tage ist einfach voll unsinnigen Attacken auf Webspace. Hmpf. Wir arbeiten dran!

Bis gleich Euer Kalle

knut_inge

Vier gewinnt?

Vierter Lauf zum VOC 2017 – die 16. ADAC Emmersdorfer Baron von Aretin Schotterrallye

„Boa! Nee, ne? Schon wieder so hei├č? Un dann in die alte Karre? Ohne Klima? Mit die teuren Schl├╝bber un den Strampler dr├╝bba? Das is was f├╝r Bekloppte, odda?“

So oder so ├Ąhnlich hat es sich wohl bei jenen angeh├Ârt, die im angrenzenden Weissbierstadel das k├╝hle Blonde in gem├╝tlicher Atmosph├Ąre den warmen Sprudel in den hei├čen Autos bei hochsommerlichen Temperaturen vorgezogen haben. Allen jenen, die sich der Qu├Ąlerei entzogen haben sei gesagt:
Ihr habt was verpasst! Was? Nun: anspruchsvolle Strecken. Eng und selektiv. Keine Meterangaben zwischen den Kurven (nur in…in…in…) lie├čen die Beifahrer noch mehr schwitzen als ├╝blich.
Nur 35 Autos insgesamt stellten sich der Hatz durch die W├Ąlder des Herrn Baron von Arentin.
F├╝nf davon immerhin auf Volvo Original. 15% des Starterfeldes. Der Trend h├Ąlt also auch hier an und die Veranstalter, in diesem Jahr durch KFP und Wegfall der Gruppe H keinesfalls verw├Âhnt, sind froh ├╝ber die geschlossen auftretenden Schwedenpanzer.
Erfreulich vor allem, dass die beiden Junioren, Patrik Rodewald und Daniel Ostmann mit ihren Co’s, ihr Programm so diszipliniert abspulen und flei├čig bei jedem Lauf Kilometer und somit Erfahrung sammeln.


Zu ihnen gesellten sich der Meisterschaftsf├╝hrende Jeffrey Wiesner mit Stefan Harloff, Werner L├Âseke mit Paul Tenberge sowie Hagen Fritsch mit Martin Luthardt. Letztere hatten aber bereits beim Abfahren ein Problem mit dem Schaltgest├Ąnge, so dass hier wichtige Kilometer gar nicht erst gefahren werden konnten. Doch der Solidarit├Ąt unter den Volvo Teams sei Dank, fuhr man eben teilweise mit dem Schrieb der anderen (Danke an Paul).
WP1, ein reines Schotterst├╝ck mit sch├Ânen Waldpassagen wurde wie erwartet eine Beute von Wiesner / Harloff. Nur 4 Sekunden dahinter lauerten Loeseke / Tenberge. Erfreulich das Patrik Rodewald mit Marcel Gruber bei Ihrer erst 4. Rallye mit nur 10 Sekunden R├╝ckstand auf Wiesner auf den schwierigen Strecken erstaunlich gut im Gruppe G-Auto mithalten konnten. Daniel Ostmann und Claudia Jung kamen auch gut zurecht, hatten aber bereits einen kleinen R├╝ckstand und bei Team Fritsch / Luthardt machte das notd├╝rftig reparierte Schaltgest├Ąnge was es wollte. Da war nur das Ziel das Ziel!
WP1 war auch ma├čgebend f├╝r den weiteren Verlauf der Rallye. Jeffrey Wiesner und Stefan Harloff holten sich alle Bestzeiten vor Loeseke / Tenberge. Am Ende belegten diese beiden die Pl├Ątze 5 und 7 im Gesamtklassement! Toller Erfolg auch f├╝r Patrik Rodewald (Er schrieb am Freitagvormittag noch flugs seine Meisterpr├╝fung, bevor er die 600km nach Niederbayern „gurkte“) mit Platz 10 im Gesamt und Platz 3 im Volvo Original Cup.
Seri├Âser 4 Platz im VOC f├╝r Daniel Ostmann und Claudia Jung. Auch hier geht es sp├╝rbar aufw├Ąrts.


Fritsch / Luthardt erlebten nach vielen kleinen Problemen eine Rallye zum Vergessen, was in der nachtr├Ąglichen Disqualifikation nach der Zieldurchfahrt (welche nach Kupplungsschaden mit Schieben erreicht wurde) gipfelte.
Alles in allem eine sch├Âne Veranstaltung mit leider zu wenig Teilnehmern.

Als n├Ąchster Lauf steht als reiner Asphalt Lauf die DRM Veranstaltung Stemweder Berg mit ├╝ber 140 WP Kilometern auf dem Programm. Wir sind gespannt auf weitere spannende K├Ąmpfe im VOC Deutschland.

Knut-Inge

Fotos: Cornell Hache

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S├╝dschweden 2017

Am Herrentag nach S├╝dschweden hie├č es dieses Jahr mit Kopfschmerzen Garantie! Nicht durch ├╝berm├Ą├čigen Verzehr von Alkohol sondern einfach nur Sonne satt!

Drei Volvos vertreten durch alle Modelle, die im Cup zul├Ąssig sind traten die Reise bei bestem schwedisches Sonnenwetter an. Mit im Schlepptau Silvio samt Familie und dem Servicebus komplettiert mit Parts von Skandix… man wei├č ja nie? Das Favoriten Team Mayer hatten eine Anreise von 1100 km einfach + F├Ąhre Rostock -Trelleborg. Die SSR haben sie nur so zum Spa├č gefahren – sie starten sonst zu L├Ąufen des schwedischen VOC. Auch dort nat├╝rlich nur zum Spa├č (und f├╝r die Seniorenwertung ├╝50) Diesmal hatte der Veranstalter extra f├╝r uns drei deutschen Volvofahrer mal schnell eine eigene Klasse „erfunden“… Nichtschwedische Volvo Original ?? und 50% Rabat aufs Startgeld. Die gesamte Rallye ist ├╝brigens EIN Aha-Erlebnis… Wobei Siggi das schon gelassener sieht, er ist dort schon 1992 mit Frau Renate und deren damaligen einj├Ąhrigen Sohn als Serviceteam gestartet. Sie wurden ihrer Favoritenrolle trotz oder gerade wegen ihrer ├Ąlteren 240er Lady gerecht und gewannen mit allen 11 WP Bestzeiten die Klasse. Der Kampf mit Werner und Pauls 940 ging auf den k├╝rzeren Pr├╝fungen allerdings auch mal um Zehntelsekunden! Platzierung f├╝r die deutschen Volvos 43, 44 und 45 von 75 Startern, wobei Team Sigi und Renate den Altersschnitt Fahrer/Fahrzeug mit zusammen 152 Jahren wohl deutlich nach oben geschraubt haben. Ohne Siegerehrung direkt hopphopp auf den H├Ąnger und gerade rechtzeitig auf die F├Ąhre – Klappe zu und ab nach Hause ohne Pause… so l├Ąuft das bei Meyers – ca. 5 mal im Jahr.


Freitag gab es ein Serviceplatz mit feinster Kulisse. Der Marktplatz mitten in Karslkrona hatte was f├╝r sich. Samstag ging es ins 75 km entfernte Thingsryd auf dem Schotterplatz, der bei br├╝tenden 27 Grad alles mit Staub bedeckte was nicht schon anderweitig abgedeckt war. Christoph, Guido, Sebastian, Freddi und Silvio hatten an beiden Standorten auch zwischen den Servicen ihren Spa├č und f├╝r Unterhaltung wurde gegenseitig gesorgt – das schreit nach Wiederholung!!!! Wir sind einfach eine dufte Truppe mit Nacken gewesen, sp├Ąter auch auf dem Grill, Insider unter Mechanikern ?


Team Werner und Paul sind beide mit ihren Frauen angereist und jedesmal, wenn sie in den Service gekommen sind hast Du auch dort 2 ├Ąltere Herren gesehen die ├╝ber beide Ohren strahlten, was macht der schwedische Schotter ein Spa├č! Bei der Abreise hatten sie nicht so ein Stress wie Team Mayer, ihre Heimreise ging ja auch nur halb so tief ins Deutschland hinein. So wurden noch drei Tage Urlaub dran geh├Ąngt.

Team Schultes/Noll sind da unsere Spa├čv├Âgel gewesen immer am Feiern, ob im Lager, in der Unterkunft oder Ende auf dem Auto. Auch bei ihnen lief alles Tuttifrutti, in Wp 6 ging es aber doch mit dem rechten Vorderrad etwas durchs Gras, in dem ein ordentlicher Stein verborgen war. Auf der Pr├╝fung kurz die jetzt viereckige Alufelge entfernt und mit neuen Pneu aufgezogen und weiter zum Service. Im Service wurde festgestellt dass, das Federbein krum ist und der Dreieckslenker etwas verschoben. Kurzer Hand half eine Spurplatte das Schleifen des Rades am Federbein zu verhindern. Kurz die Spur kontrolliert und der Spa├č konnte weitergehen. Volvo halt … ?


Die k├╝rzeste Reise hatten Silvio und Anhang, Berlin-Rostock (Katzensprung) Rostock-Trelleborg F├Ąhre und nochmal 250 km bis N├Ąhe Karlskrona. Es wurde kurzer Hand ein Familien Urlaub um die Rallye gebaut, 2 Wochen gesamt sind es geworden und diese waren sehr sch├Ân: Rallye, Angeln und Skandinavien … was willst Du mehr ?

Silvio

Fotos: Gerd Schultes und Silvio Mollitor

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